Mittwoch, 16. Oktober 2019

Mehr Sicherheit und Komfort für Bankgeschäfte im Internet: Sparkasse Germersheim-Kandel führt neues Sicherungsverfahren für Mobile-Banking ein

7. Mai 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Wirtschaft in der Region

Schnell eine wichtige Überweisung tätigen, während man im Freibad entspannt:
Das geht mit pushTAN ganz einfach mobil ohne Zusatzgerät oder TAN-Listen.
Foto: Sparkasse

Kreis Germersheim – Mobile-Banking erfreut sich wachsender Beliebtheit. Mittlerweile nutzen zwei von drei Handybesitzern ein Smartphone. Die Sparkasse-App, mit der Bankgeschäfte auch mobil erledigt werden können, wurde schon mehr als 6 Millionen Mal heruntergeladen.

Die Sparkasse Germersheim-Kandel bietet daher ab sofort allen Online-Banking-Kunden ein neues Sicherungsverfahren an, das speziell für die mobile Nutzung entwickelt wurde. Mit der „pushTAN“ kann sich der Kunde die für die Freigabe eines Auftrags benötigte TAN direkt auf sein Smartphone schicken lassen.

Voraussetzung ist ein Smartphone oder Tablet-PC mit iOS-Betriebssystem oder Android sowie eine Daten-Flatrate. Aktuelle Details zu den Systemvoraussetzungen können der Beschreibung im Apple Appstore oder Google Playstore entnommen werden. Die pushTAN funktioniert unabhängig vom Mobilfunkanbieter und auch im Ausland.

Bei der pushTAN wird großer Wert auf die Sicherheit gelegt. Alle Daten werden sowohl während der Übertragung als auch auf dem Mobilgerät verschlüsselt. Jede TAN ist nur für einen bestimmten Auftrag gültig. Die Sicherheit des Verfahrens wurde durch ein Gutachten des TÜV Saarland bestätigt.

Die S-pushTAN-App kann kostenlos im App-Store von Apple bzw. im Google Play-Store heruntergeladen werden. Der Empfang einer pushTAN bei der Sparkasse Germersheim-Kandel ist ebenfalls kostenlos.

Kunden, die das pushTAN-Verfahren nutzen möchten, können sich für die Teilnahme entweder in ihrer Filiale oder unter https://www.sparkassegermersheim-kandel.de/pushtan freischalten lassen.

Wie bei allen Sicherungsverfahren sollten auch bei Nutzung der pushTAN einige wichtige Sicherheitsregeln beachtet werden:

  1. Vorsicht, Ihre TAN ist wertvoll

Mit der Eingabe der TAN wird im Regelfall eine Abbuchung von Ihrem Konto bestätigt. Denken Sie daran, wenn Sie nach Ihren Bankdaten oder einer TAN gefragt werden, ohne dass Sie eine Transaktion in Auftrag geben wollen.

  1. Bleiben Sie kritisch

Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt, brechen Sie im Zweifel lieber die Aktion ab. Ihre Sparkasse wird Sie z. B. niemals auffordern, eine TAN für Gewinnspiele, Sicherheits-Updates oder vermeintliche Rücküberweisungen einzugeben.

  1. Kontrollieren Sie Ihre Daten sorgfältig

Auf dem Display Ihres TAN-Generators oder Ihres Mobiltelefons werden Ihnen die wichtigsten Auftragsdaten angezeigt. Falls die Anzeigedaten nicht mit Ihrem Auftrag übereinstimmen, brechen Sie die Aktion ab.

  1. Ist das Schloss verriegelt?

Wenn Sie Ihre Anmeldedaten zum Online-Banking eingeben: Schauen Sie immer, ob das Schlosssymbol im Browser vorhanden ist.

  1. Keine Software installieren

Für das Banking mit smsTAN sind keine Änderungen auf Ihrem Handy oder Sicherheitssoftware erforderlich. Wenn dies von Ihnen verlangt wird, brechen Sie die Aktion ab.

  1. Konto überwachen

Kontrollieren Sie regelmäßig die Umsätze auf Ihrem Konto. Das geht im Online-Banking und mit Ihren Kontoauszügen. Nur so erkennen Sie unberechtigte Abbuchungen rechtzeitig und fristgerecht. Alternativ können Sie bei der Sparkasse auch den Kontowecker stellen. Er informiert Sie wahlweise über E-Mail, SMS oder per Push-Mitteilung in der Sparkassen-App über Kontobewegungen.

  1. Grenzen ziehen

Legen Sie ein Tageslimit für Ihre Transaktionen im Online-Banking fest. Mit Ihrem persönlichen Verfügungsrahmen schränken Sie die Möglichkeiten unberechtigter Zugriffe ein.

  1. Zugang sperren

Falls Sie den Verdacht haben, dass mit der Banking-Anwendung irgendetwas nicht stimmt: Sperren Sie Ihren Zugang. Wenden Sie sich dazu entweder direkt an Ihre Sparkasse oder wählen Sie rund um die Uhr den Sperr-Notruf 116 116 – deutschlandweit kostenfrei. Auch aus dem Ausland ist der Sperr-Notruf erreichbar.

 

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