Sonntag, 08. Dezember 2019

Ludwigshafen: Silvesternacht verläuft überwiegend ruhig

1. Januar 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Ludwigshafen, Rhein-Pfalz-Kreis
Symbolbild: Pfalz-Express

Symbolbild: Pfalz-Express

Ludwigshafen – Auch in Ludwigshafen läutete ein Großteil der Bevölkerung in der Silvesternacht feucht-fröhlich das neue Jahr ein. Die Menschen größtenteils friedlich miteinander, teilte die Polizei mit.

Dennoch wurde die Feierlaune auch in diesem Jahr durch ein paar Wenige, denen der Alkohol offenbar zu Kopf gestiegen war, getrübt. Die Polizei musste wegen diverser Delikte wie Körperverletzung, kleineren Bränden oder Sachbeschädigungen einschreiten.

Körperverletzungen in der Silvesternacht

In der Silvesternacht kam es im Stadtgebiet Ludwigshafen zu zwei Körperverletzungsdelikten. Zunächst gerieten gegen Mitternacht zwei Personen in der Gartenstadt in eine handfeste Auseinandersetzung um einen Autoschlüssel, als ein 42-jähriger Mann seinem betrunkenen Bekannten gewaltsam die Autoschlüssel abnahm, um eine Trunkenheitsfahrt zu verhindern.

Am frühen Neujahrsmorgen kam es wenig später in einer Gaststätte in der Gartenstadt zu einer Auseinandersetzung, bei der sich ein Mann am Kopf verletzte.

Brände
Vermutlich wegen umherfliegender Feuerwerkskörper musste die Feuerwehr an Neujahr in den frühen Morgenstunden gleich doppelt ausrücken. Auf zwei Balkonen im 13. und 20. Obergeschoss eines Hochhauses in der Yorckstraße waren Rauchentwicklungen gemeldet worden. Nachdem sich die Feuerwehr Zugang zu den zurzeit unbewohnten Räumlichkeiten verschafft hatte, konnten die Brände gelöscht werden.

Personen wurden nicht verletzt. Es entstand lediglich geringer Sachschäden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

Des Weiteren wurde am Neujahrsmorgen eine Streife der Polizei durch einen Passanten auf einen brennenden Einkaufswagen am Rheinufer aufmerksam gemacht. Die Feuerwehr wurde informiert und konnte den Brand löschen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde aufgenommen, die Polizei ermittelt.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Am Nachmittag des 31. Dezember schossen zwei junge Männer an der Endhaltestelle in Ludwigshafen-Oggersheim mit einer Pistole auf eine fahrende Straßenbahn.

Die Polizei entdeckte in der Nähe zwei Personen, auf die die Beschribung passte, die der Straßenbahnfahrer abgegeben hatte.

Bei der Durchsuchung des Autos der zwei Männer fanden die Beamten eine Schusswaffe und ein Einhandmesser. Die beiden 18- und 19-Jährigen aus Ludwigshafen stritten die Tat ab.

Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, die ohne kleinen Waffenschein nicht geführt werden darf. Der 18-jährige Eigentümer muss nun mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

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