Samstag, 07. Dezember 2019

Leserbrief zur Rheinbrücke: „Die  tägliche  Unmenschlichkeit“

27. September 2018 | 15 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Leserbriefe und Kommentare

Foto: red

„Am Mittwochabend, 18.09. hatte ich persönlich auch mal „das Vergnügen“ den täglichen Stau von  KA – Daxlanden nach Kandel zu erleben, verwundert war ich allerdings, dass bereits kurz vor 18,00h auf der Baustelle „der Abendfrieden“ begonnen hatte.

Sollte es sich doch um eine zeitlich terminierte Angelegenheit handeln. Zu einigen mir zugegangenen Informationen wird gemunkelt, dass bei der Ausschreibung, dem Ausführungsort, dem  Bauunternehmen sowie den versch. LBM – Stellen, Einiges schief gelaufen sei.

Über „unorganisierten Baustellen“ in diesem gesamten Überquerungsbereich, nämlich zögernde Bereitschaft zum zwei Schichtbetrieb, bzw. Wochenendarbeitseinsatz, musste ich bei meinen Pendlerfahrten über 40 Jahre  genügend erfahren!

Baustelleneinrichtung sollte in der 35. Kalenderwoche (KW) , ab Mo., 27.08. 2018 erfolgen, Baubeginn in der 36. KW, ab Mo., 03.09.2018.

Mit der Einrichtung wurde SA., 01.09. begonnen – bis Mitte/Ende der 36. KW. Dann, Do., 06.09. der 1. Unfall – Super -(gau) -stau ab Abfahrt A5, KA – Durlach, RP – Bericht am 07.09., bereits erneuter Unfall.

Zwischenzeitlich standen die Dixiklos, gearbeitet wurde noch nicht.

Aus  6 Wochen Bauzeit wurde inzwischen  auf Ende Okt. 2018 veranschlagt. Die 2. „Intelligenzaktion“,  Rheinbrückenertüchtigung ( wenn der Spezialbeton endlich hart geworden ist) sollte nach letzten Information endlich Anfang Okt. beginnen!?

Es ist für die Leute die hier täglich pendeln müssen unmenschlich und entwürdigend was  hier geschieht!!!  She. Baufortschritt nach nunmehr 4 Wochen (ab 27.08.2018)??

Wo verstecken sich die Politiker die auch von den Südpfälzern gewählt wurden!? Auf Bundes- u. Landesebene  werden nur noch Migrationsdiskussionen geführt und  abgehandelt. Wann werden die Pendler denn endlich integriert!?

Den Parteien und Politiker ( hoch leben die Diäten und Kostenpauschalen), ist das eigene Ergo und das Macht u. Regierungsgehabe wichtiger als das Wohl der Bürger. „Der Staat sollte für die Bürger da sein und nicht umgekehrt“!

Wo bleibt denn die Unterstützung unseres südpfälzischen Verkehrsminister, schneidet er lieber ein Bändchen  durch oder haut mit dem Hammer an einen Stein!? Hat die LBM höhere Gewalt als die Landesregierung, ähnlich der Landräte!?

Oder steht „ganz  OBEN die Auto – Spediteurs – LOBY“, she. Staubilder der A65 – B10 Transitroute.“

A. Eck

Kandel

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15 Kommentare auf "Leserbrief zur Rheinbrücke: „Die  tägliche  Unmenschlichkeit“"

  1. Danny G. sagt:

    „Auf Bundes- u. Landesebene werden nur noch Migrationsdiskussionen geführt und abgehandelt.“

    Täglich ertrinken im Mittelmeer jämmerlich unschuldige Menschen, die auf der Flucht vor Unterdrückung, Krieg, Hunger und politischer Verfolgung ihr Leben riskieren.
    Diese Menschen sind auf die deutschen Politiker angewiesen, weil anderswo braune und rechtspopulistische Politiker das Sagen haben und beim Leid dieser Menschen einfach die Grenzen schließen !
    Und jetzt kommen „Pendler“ auf die Idee, die deutschen Politiker mit Aufgaben wie der Rheinbrücke und ihrer Baustellen abzulenken.
    Wollen diese Pendler daran schuld sein, dass im Mittelmeer Menschen ertrinken ?
    Wollen sie daran schuld sein, dass ein Herr Maaßen weiter braune Hetze verbreitet ?
    Unsere Politiker haben wichtigers zu tun !

    • Markus sagt:

      Selten ein so großen Schwachsinn gelesen.
      Jetzt ist der Pendler wohl der „Arsch“.

      • Danny G. sagt:

        Es gibt definitiv wichtigere Themen in diesem Land, als die Befindlichkeiten der „Pendler“.
        In dem Leserbrief wird angeprangert, dass sich die Politik nur noch Migrationsdiskussionen hingibt.
        Daher würde ich Ihnen gerne zum Thema „Schwachsinn“ die Frage stellen : „Was ist wichtiger ? Ertrinkende, traumatisierte, von Krieg und Folter gezeichnete Menschen zu retten, den Kampf gegen Rechts energisch voranzutreiben, oder ein paar Bauarbeiter zu beaufsichtigen, damit ein paar „Pendler“ schneller über den Rhein kommen ?
        Diese Frage müssen sie vor Ihrem Gewissen verantworten ! Gesicht zeigen ! Bitte antworten sie ehrlich !
        Und er „Arsch“ sind die armen Menschen die nichts als ihr Leben im Mittelmeer riskieren !

        • FrankR sagt:

          Lieber Danny G.,
          In Deutschland gibt es ein Sprichwort: „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um…“ – es BRAUCHT uns nicht zu interessieren, ob diese Menschen im Mittelmeer ertrinken… das haben sie selbst zu verantworten.
          Schauen Sie nach Australien, deren ist es völlig egal, vieviele tausend dort ertrinken; denn man hat klipp und klar gemacht „YOU WILL NOT MAKE AUSTRALIA YOUR HOME“… sind die Menschen dort besser oder schlechter als wir – MÜSSEN wir besser oder schlechter sein?
          WENN Sie auf Ihrem sozialen Ego-Trip sind, ok, Ihre Baustelle – aber dann zahlen Sie auch dafür und tragen Sie die Konsequenzen; aber unterlassen Sie es, uns anderen, die das NICHT wollen, ständig ein schlechtes Gewissen zu machen zu wollen…
          Meine Meinung.

        • eliza doolittle sagt:

          sie sind ja noch schlimmer als ich ! 😉

          mit ironie haben es die meisten hier nicht so.

          • FrankR sagt:

            Danke… 😉 aber ich meinte das eigentlich völlig ernst…

            „Wenn man halb Kalkutta zu sich holt, hilft man nicht Kalkutta, sondern man WIRD zu Kalkutta“ – diese Worte hat vor Jahren ein sehr schlauer Mensch gesagt…. und viele haben noch nicht begriffen, wie recht er hatte…
            Sie sehen ja selbst täglich in den Medien (NICHT den Staatsmedien) wie sehr Deutschland immer mehr verroht… das WIRD kein gutes Ende nehmen…
            Diese Menschen aus Steinzeitkulturen haben hier nichts zu suchen… und wenn sich unsere gewählten Volkersvertreter mehr um das Wohl dieser Leute kümmern als um das Wohl ihrer Landsleute und Wähler, ist das aktuelle Szenario für jeden mit etwas mehr IQ als ein Knäckebrot klar, was bald passieren wird…
            Das wird alles sehr übel enden… 🙁

  2. FrankR sagt:

    Als jemand, dem die Strecke auch täglicha auf die Nerven geht, kann ich das nur unterstreichen… teilweise ist schon um kurz nach 16:00 Uhr kein Mensch mehr auf der Baustelle zu sehen…
    Von gezielter, koordinierter Arbeit kann da keine Rede sein, von Planung mit „gesundem Menschenverstand“ rechne ich bei aktuellen Politikern und Planern auch nicht mehr…
    Die ständigen Unfälle in der Baustelle sprechen auch ein deutliche Sprache.
    Ich warte nur auf den Tag, wo sich einer der unnötigen Duchgangs-LKWs mal „quer“ legt – vielleicht noch mit Gefahrgut – dann ist „Schicht im Schacht“… unsere glorreichen Politiker reden zB immer über Umweltverschmutzung, hat mal irgendjemand nur wage errechnet, was das tägliche Stop-and-Go an Schadstoffen dort in die Umwelt bläst… wahrscheinlich nicht…

    • Änner ausm Nirchendwo sagt:

      Es ist schon erstaunlich, dass es die so arbeitsscheuen, laissez-faire-treibenden, Rotwein saufenden Franzosen es fertigbringen, 10km Autobahn in 14 Tagen komplett zu sanieren, während in D im gleichen Zeitraum nur gelbe Striche und blinkende Lampen auf den Weg gebracht werden.

      Wer Ironie findet, darf sie für sich zu Lehrzwecken behalten.

      • Danny G. sagt:

        Stimmt.. und ich frage mich jetzt schon die ganze Zeit, wie das möglich sein kann. Die Politiker in Berlin und Mainz haben sich doch gekümmert und mehr als 1 Million neue Facharbeiter ins Land geholt, um genau diesen Misstand zu beheben. Aber vielleicht trinken die neuen Facharbeiter keinen Rotwein…

      • FrankR sagt:

        Das Schlimme daran ist, dass es sich „durch“ zieht…
        Nichts – aber auch GAR NICHTS – kriegen wir noch hin, S21, BER, Schulen, PKW-Abgase, Straßenbau, Wohnungsprobleme, G36, A400M, Eurofighter, Marine-Hubschrauber, die nicht über Salzwasser fliegen dürfen, Energiewende… überall nur Probleme durch Unfähigkeit und Bedenkenträger…

        Man fragt sich manchmal, ob man Deutschlansd „absichtlich“ in eine Bananenrebublik (Trumpisch: Shithole-Country) verwandeln will… die aktuelle Führungsriege der Regierung würde in jeder TV-Satire für unendliche Schenkelklopfer sorgen… und tut es sicher auch im Ausland.
        Die denken doch inzwischen, die haben es hier nur mit Deppen zu tun…
        Es gibt ein Video, wo man in China in einer Nacht eine komplette Gleisanlage umbaut, das würde in D 15 Jahre dauern…

  3. Claudia sagt:

    Die Baustelle war in Verbindung mit der Brückensanierung geplant und somit war eine schnelle Abwicklung nicht notwendig. Das der Betonversuch jetzt im Verzug ist, konnte ja niemand wissen- also fast niemand 😉 .

    Und sehr spannend, wie man vom Baustellenstau zur flüchtlingsproblematik kommt…

    • Tobi sagt:

      Als Anhänger einer ein Themen Partei ist natürlich bei einem Thema das nichts mit Flüchtlingen zu tun hat ein kleiner Kunstgriff notwendig.

      • Danny G. sagt:

        Geht sogar ohne Kunstgriff ! Das Thema ist auf dem Tisch, weil es im Leserbrief ausdrücklich erwähnt wurde:

        „Auf Bundes- u. Landesebene werden nur noch Migrationsdiskussionen geführt und abgehandelt. Wann werden die Pendler denn endlich integriert!?“

        Eventuell kümmert sich die ein Themen Partei SPD um die „Pendler“ wenn sie nicht mehr „rechts“ fahren, sondern mit aufgedrehtem Radio bei SahneFisch und Toter Hose auf der linken Spur „pendeln“.
        Aber Pendler integrieren will die SPD nicht.. sie will nur Gesicht zeigen und gegen „rechts“ kämpfen !

  4. Staulotto sagt:

    Da hat sich der LBM Rheinland-Pfalz beim Schwarzer-Peter-Spiel verzockt.
    Die wollten die einspurige Führung, die sie für die Fahrbahnsanierung in Wörth brauchen, doch so gerne im Windschatten der Brückenertüchtigung des Karlsruher Regierungspräsidiums verstecken. Damit aller pfälzer Unmut doch bei den Karlsruhern ankommt, das war doch bisher so bequem.
    Ganz blöd, dass das mit der Brückenbaustelle sich verzögert hat und jetzt plötzlich der LBM Rheinland-Pfalz mal zu seinen organisatorischen Fehlleistungen im Zuge der Rheinquerung stehen muss.

  5. eliza doolittle sagt:

    @ claudia
    „Und sehr spannend, wie man vom Baustellenstau zur flüchtlingsproblematik kommt…“
    vielleicht wollte uns der schreiber die prioritätensetzung in diesem land, „in dem wir gut und gerne leben“, aufzeigen ? es gibt durchaus projekte, da geht alles fix und kosten in milliardenhöhe spielen keine rolle.

    @ FrankR
    ich habe eine antwort für sie im strang „Ungeduldiger Kunde in Germersheim: Faustschlag gegen Baumarkt-Mitarbeiter “ hinterlassen !

    schönes wochenende allerseits !

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