
Alice Ferlinz (bisherige Hospizleitung) und Nieske Schilling (neue Hospizleitung v. l.)
© Diakonissen Speyer
Landau. Zum 1. März 2022 übernimmt Nieske Schilling die Leitung des Hospizes Bethesda Landau.
Sie folgt auf Alice Ferlinz, die innerhalb Bethesda Landau in den Bereich „Hilfen für Menschen mit Behinderung“ wechselt.
Als Mitarbeiterin der ersten Stunde hat Alice Ferlinz das Hospiz Bethesda Landau maßgeblich geprägt. Seit der Eröffnung des Hospizes am 1. Oktober 2019 konnten sie und ihr Team rund 200 Gäste auf ihrem individuellen Lebensweg begleiten.
„Das gemeinsame Erleben vieler glücklicher Momente, aber auch vieler Momente der Verzweiflung, hat uns als Team zusammengeschweißt“, so Ferlinz, die für sich persönlich bilanziert, eine andere Sicht auf das Sterben gewonnen zu haben.
Zum 1. März 2022 übergibt sie die Leitungsfunktion an Nieske Schilling und wechselt innerhalb Bethesda Landau in den Bereich „Hilfen für Menschen mit Behinderung“. Dr. Dietmar Kauderer, zuständiger Vorstand der Diakonissen Speyer, dankt Alice Ferlinz für ihr außergewöhnliches Engagement und sieht auch in deren Nachfolgerin eine Garantin für den Fortbestand „unseres Hospizes als lebensfreundlichen Ort am Ende des Lebensweges.“
Nieske Schilling ist mit der hospizlichen Versorgungstruktur im Raum Landau und Südliche Weinstraße bereits vertraut: Die 30-jährige gebürtige Landauerin war zuvor beim ambulanten Hospizzentrum Südpfalz tätig und baute dort in den vergangenen zweieinhalb Jahren den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst auf.
Zudem unterstützte sie den Erwachsenendienst bei der Qualifikation der Ehrenamtlichen. „Die Frage, wie ein würdevolles Sterben gelingen kann, hat mich seit meiner Masterarbeit zur palliativen Versorgung in Pflegeeinrichtungen nicht mehr losgelassen“, betont Schilling, die in Berlin den Masterstudiengang Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen absolviert hat. Im Hinblick auf die Pandemie wünscht sie sich, dass mit dem beginnenden Frühling wieder mehr Begegnungen und Aktivitäten im Hospiz möglich werden.
Anlässlich des Leitungswechsels dankt der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch den Diakonissen Speyer für ihr Engagement als Träger. Mit dem Hospiz als Ergänzung zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und zum Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst (AHPB) biete der Raum Landau und Südliche Weinstraße schwerstkranken Menschen mittlerweile eine vorbildliche Versorgungstruktur. Zur Unterstützung des Hospizes seien Spenden weiterhin nötig, so Hirsch, der Vorsitzender des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“ ist.
Spendenkonten und weitere Informationen finden Interessierte unter https://hospiz-landau.diakonissen.de/

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