
Dr. Katrin Rehak-Nitsche.
Foto SPD-Fraktion RLP, A. Heimann
Wörth – Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Auch die Sportvereine bekommen die Auswirkungen schmerzhaft zu spüren, denn ein normales Vereinsleben ist in diesen Zeiten kaum möglich.
„Neben den gravierenden sozialen Aspekten sind es vor allem die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, die den Vereinen Kopfzerbrechen bereiten“, weiß die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche (SPD) aus zahlreichen Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen zu berichten. “Die für Sportvereine wichtigen Einnahmen durch den Betrieb der Vereinsgaststätten sind weggebrochen. Gleichzeitig laufen regelmäßige Ausgaben für Pacht und Leasing, die Pflege der Sportanlagen sowie Gehälter für Trainerinnen und Trainer weiter.”
Um Vereinen unter die Arme zu greifen, die durch die Corona-Krise in Existenznot geraten sind, hat die Landesregierung ein eigenes Hilfsprogramm aufgelegt. Der Schutzschild für Vereine in Not sieht Soforthilfen von bis zu 12.000 Euro vor. Die Landeszuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Insgesamt stehen für den Vereins-Schutzschild 10 Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung des Hilfsprogramms erfolgt für alle Sportvereine durch den Landessportbund. Das Landesprogramm ergänzt das Soforthilfe-Programm des Bundes für Unternehmen, das auch für Vereine mit einem Wirtschaftsbereich in Frage kommt.
In einer telefonischen Vereinskonferenz möchte Rehak-Nitsche mit den Verantwortlichen in den Sportvereinen ins Gespräch kommen und offene Fragen klären. An dem Gespräch mit betroffenen Vereinen wird außerdem Staatssekretär Randolph Stich aus dem Ministerium des Inneren und für Sport teilnehmen und über den Schutzschild informieren.
Die Telefonkonferenz findet statt am Freitag, den 22. Mai um 15:30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr. Interessierte Vereine können sich per E-Mail an buero@rehak-nitsche.de für die Veranstaltung anmelden und erhalten anschließend den Zugangscode und weitere Hinweise zur Telefonkonferenz.
Rehak-Nitsche: “Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir unsere starke Vereinslandschaft. Sie organisieren gesellschaftlichen Zusammenhalt und tragen damit ganz wesentlich zu einem solidarischen und sozialen Miteinander in unserer Gesellschaft bei.”
Weitere Informationen zum Vereinsprogramm der Landesregierung:

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