Landau – Oberarzt Stefan Frohwein leitet seit dem 1. Juli 2017 die neu geschaffene Sektion für stationäre nicht operative Schmerztherapie in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Vinzentius-Krankenhaus.
Zuvor hat er neun Jahre im Klinikum Bad Bergzabern in der konservativen Orthopädie gearbeitet und sich dort zum Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Chirotherapie weitergebildet.
Die Behandlungsschwerpunkte des neuen Bereichs sind chronische Rückenleiden und muskulär verursachte Beschwerden. Die Sektion wurde mit modernsten Diagnostik- und Therapiegeräten (z. B. Oberflächen-EMG und ESWT) ausgestattet, unter anderem zur Behandlung von myofaszialen Beschwerden und Triggerpunktsyndromen.
Ein auf die multimodale Schmerztherapie spezialisiertes Team aus Physiotherapeuten, Pflegekräften, einer Psychologin und Ärzten kümmert sich gemeinsam um die Patienten.
Ein Vorzug dieser speziellen und noch kleinen Einheit sei es, genügend Zeit zum Zuhören zu haben, denn die Patienten hätten oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich, sagt der 49-jährige, seit 21 Jahren in Landau lebende Oberarzt. Das erfordere auch viel Zeit für Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten, die sich mindestens einmal pro Woche als Team treffen, um die Beschwerden und Therapie jedes Patienten individuell zu besprechen.
Das Team hat in den ersten drei Monaten stationär bereits mehreren Dutzend Patienten mit chronischen Schmerzen zwischen 17 und 94 Jahren durch die multimodale Therapie helfen können. Zudem kam auch Frohweins Qualifikation als Chirotherapeut schon bei vielen stationären Patienten mit akuten Schmerzen und in der Notfallambulanz zum Einsatz.
Ziel der Behandlung ist die nachhaltige Anleitung zur Selbsthilfe. Dazu erhalten die Patienten zusätzlich zur ärztlichen Therapie, die auch verschiedene Infiltrationen und Akupunktur umfasst, täglich einzeln und in Kleingruppen Krankengymnastik, geräteunterstütztes Training und Entspannungstraining.
„Sport und Bewegung muss vor allem Spaß machen, deshalb wird bei uns niemand in eine bestimmte Sportart gedrängt“, sagt Oberarzt Frohwein, der sich selbst abwechslungsreich mit Radfahren, Badminton und Jogging fit hält.

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