Berlin – Der frühere Bundestagespräsident Norbert Lammert (CDU) hat davor gewarnt, im politischen Raum vorschnell Sprachverbote aufzustellen.
„Zunächst darf mal jeder so reden, wie ihm das Maul gewachsen ist“, sagte Lammert dem „Tagesspiegel“.
Wenn Formulierungen von vornherein für unzulässig erklärt würden, lande man bei einer „virtuellen Sprachbehörde, die ich mir ungern vorstellen möchte“. Allerdings müsse es umgekehrt jeder akzeptieren, wenn seine Wortwahl auf Kritik stoße.
„Die gleichzeitige Erwartung, dass man sagen kann was man will, aber von Kritik nicht behelligt werden darf – diese Erwartung ist grotesk“, sagte der CDU-Politiker, der heute die parteinahe Konrad-Adenauer-Stiftung leitet.
Zudem müsse sich jeder Inhaber eines öffentlichen Amtes bewusst sein, dass es einen Unterschied bedeute, ob „am Stammtisch, auf der Baustelle oder im Freundeskreis“ über ein Thema gesprochen werde oder aus einem Amt heraus. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Berlin – Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten zurückgewiesen. „Ohne Wenn und Aber“ ...
Berlin- Norbert Lammert (CDU) will bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr nicht wieder kandidieren. Dies habe der Bundestagspräsident in einem Schreiben an ...
Berlin – Jetzt sieht sich auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) mit dem Vorwurf konfrontiert, in seiner Doktorarbeit getäuscht zu haben. Auf der ...
Berlin – Norbert Lammert (CDU) ist zum Präsidenten des 18. Deutschen Bundestages gewählt worden. Lammert, der seit 2005 Bundestagspräsident ist, erhielt 591 ...
Berlin – Der Widerstand im Bundestags-Immunitätsausschuss gegen eine mögliche Abschaffung des Strafverfolgungsschutzes für Abgeordnete wächst. „Dem Grundgesetz kommt hier auch eine Mahn- ...
Berlin- Bundestagsabgeordnete dürfen weiterhin keine bereits vereinbarten TTIP-Dokumente in der US-Botschaft einsehen. Darüber hat nach Focus-Informationen Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) den Vorsitzenden ...












Wer Kinderbücher von Astrid Lindgren und Otfried Preußler zensiert, rangiert nicht weit weg von jenen, die Bertolt Brecht verbrannt haben !
Daher sollte sich Herr Lammert fragen, ob er erst in einer virtuellen Sprachbehörde landet, oder ob er sich nicht schon seit über 5 Jahren in einer realen befindet.
Auf „Kiritk gestoßen“ sind schon viele, und die war so heftig, dass Traditionelle Bezeichnungen von der öffentlich-korrekten Sprachbehörde ausgelöscht wurden.
Man schaue sich die Fassade der Süßwarenfabrik Trauth in Herxheim an, betrachte die Farce um eine Apotheke in Frankfurt, oder blättere in Menükarten von Restaurants und Kantinen in denen Schnitzel „Balkanart“ angeboten werden.