Montag, 06. April 2020

KuKuK Kandel: Tolles Programm für 2020 auf die Beine gestellt

22. Januar 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Kultur, Landau, Regional, Veranstaltungstipps

Die engagierten Mitglieder des KuKuK sorgen für kulturelle Highlights in Kandel.
Foto: über KuKuK

Kandel – Der Verein Kunst und Kultur Kandel (KuKuk) hat auch für das Jahr 2020 ein vielseitiges und unterhaltsames Programm vorbereitet, das den Menschen in der Südpfalz viel Abwechslung bietet – von  musikalischen Höhepunkten über Ausstellungen bis hin zu Theater und Kabarett.

Los geht es am 26. Januar mit einem satirischen Jahresrückblick des Kabarettduos „ONKel fISCH“.

Adrian Engels und Markus Riedinger sprachen und produzierten bereits zahlreiche Radiosketche für WDR, SWR und NDR und sind deutschlandweit für ihre bissige und actionreiche Satire bekannt. In der Stadthalle Kandel blicken sie gemeinsam mit den Zuschauern auf das Jahr 2019 zurück und antworten auf die wichtige Fragen des Jahres 2019, wie „Warum fahren beim Brexit die Briten stur auf der falschen Seite? Wie kam es zu Ursula von der Leyens Wechsel von der Gorch Fock in die Kapitänskajüte Europas? Wann genau feuerte Donald Trump sein eigenes Gehirn?“ und viele weitere.

Nochmals viel Humor erwartet die Zuschauer dann nochmal am 4. April: Reiner Kröhnert bringt mit seinem Polit-Kabarett „GeTwitterCloud“ als legendärer „Twitter-Trump“ persönlich den Kultursaal der Stadthalle zum Brodeln. Aufs Korn genommen werden der impulsive amerikanische Präsident und die sozialen Netzwerke, allen voran Twitter.

Bei der Zaubershow „20 Finger und bestimmt keine Ärmel“ von Fabian Strahl&Hannes Freytag am 6. März taucht das Publikum in die Welt der Magie ein. Die Zuschauer begleiten die Magier in die „Welt hinter dem Spiegel“, in der Wunder noch möglich sind. Illusion und Realität verschwimmen, Fabian Strahl liest Gedanken und Freytag führt die Zuschauer an die Schnittmenge zwischen Zauberkunst und Nanotechnologie heran.

Ein ganz besonderes Lesungs-Highlight findet am 8. Mai in Kandel statt. Der russische Autor Wladimir Kaminer, der mit seinem Buch „Russendisko“ deutschlandweit bekannt wurde und Kultstatus erlangte, liest aus seinem aktuellen Buch „Liebeserklärungen“. Auf humorvolle Weise erzählt der Schriftsteller mit witzigem, staunendem und immer liebevollen Blick in seinem Buch von den Schwächen des menschlichen Herzens.

Ebenfalls im Mai findet die jährliche (K)ult-Tour statt, diesmal mit einem Ausflug nach Mannheim. Am 17. Mai sind alle Teilnehmer eingeladen, das Schloss Mannheim kennenzulernen, begleitetet von einem Mitglied des Hofs im historischen Kostüm. Anschließend lernen die Besucher bei einer Stadtrundfahrt mehr über die Quadrate der Stadt, die einiges zu bieten haben. Der Abschluss des Ausflugs ist im Mannheimer Forst vorgesehen.

Musikalisch erwartet Groß und Klein in Kandel ein spannendes und ereignisreiches Jahr.

Am 5. Juni tritt die Band Wayfareres unter dem Motto „Alles was bockt und rockt“ im Szenecafé Cheers auf. Die Band spielt die Musik, die ihr selbst gefällt und die sie geprägt hat, insbesondere ehrlichen, handgemachten Rock. Das Spektrum der Covers reicht von der sanften Ballade bis zur harten Gangart. Los geht’s um 20 Uhr.

Zum musikalischen Frühshoppen im Cheers lädt am 16. August die Band „Speyerer City Stompers“ ein. Mit schwungvollem Jazz knallen ab 11 Uhr morgens die Korken. Der Eintritt ist für beide Veranstaltungen frei.

Beim „Kinder- und Begegungsfest“ auf dem Kandler Marktplatz tritt am 28. August Schlagerstar Markus Becker auf. Der gebürtige Pfälzer hat allerlei Hits für die kleinen Festivalbesucher dabei. Seit Jahren begeistert der Musiker nicht nur Erwachsene, sondern hat auch zahlreiche erfolgreiche Hits für Kinder produzierte. Natürlich hat Becker bei seinem Besuch in Kandel auch seinen Partykracher „Das rote Pferd“ im Gepäck.

Am 30. August spielt die Katouz Band Salsa, Latin & Funk beim Festival der Kulturen. Das Projekt ist multinational besetzt und überzeugt mit vielen Kompositionen aus eigener Feder, die nicht nur durch Salsa-Einflüsse aus der Latin-Welt geprägt sind, sondern auch maßgeblich durch Jazz, Funk, Afrikanische und Karibische Musik.

Beim Fest des Federweißen erwarten die Besucher nicht nur exzellente Weine und kulinarische Highlights, sondern am 19. September ab 20 Uhr auch die Band Speetschicht. „E bissel Party muss sei“ – das ist der Leitspruch der südpfälzischen Partyband. Die erfahrenen Musiker und Sänger spielen live und handgemacht die Party-Hits der letzten 40 Jahre. Das sorgt für gute Stimmung und lädt zum Mitsingen, Tanzen und Klatschen ein.

Am 6. November läutet der Bluesmusiker Ignaz Netzer mit einem Konzert in der Stadthalle die besinnliche Zeit ein. Mit einer Mischung aus Blues, Folk, Ragtime&Gospel begeistert er europaweit sein Publikum und gilt heute als bekanntester klassischer Bluessänger Deutschlands. (Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr).

Bei einem Poetry-Slam treten am 13. November die Teilnehmer im Wettbewerb gegeneinander an und müssen das Publikum durch sprachliche und körperliche Dynamik für sich gewinnen. Dabei hat jeder Auftritt seinen speziellen Stil. Das Publikum bestimmt durch seinen Applaus den Sieger des Abends. Mit dabei ist, neben anderen hochkarätigen Poetry-Slammern, auch der amtierende rheinland-pfälzische Landesmeister Markus Becherer (Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr).

Kunstliebhaber können 24. und 25. Oktober Lichtkunst von dem Pfälzer Künstler Benjamin Burkard in der Kandeler St.Georgskirche besichtigen.

Mapping – so lautet die moderne, technische Verfahrensweise, in der das ausgeworfene Licht eines Projektors mithilfe eines Programms an die umliegenden Gegebenheiten angepasst wird. So ist es möglich, den ungewöhnlichen Raumelementen neue Farben und Formen zu geben, indem die Visualisierung durch reines, bewegtes Licht erfolgt. Bewegte Animationen finden hier einen Platz, der die Geschichte des Gebäudes und der Stadt aufgreift und in neuem Licht erstrahlen lässt. Die Besucher sind eingeladen, die Lichtkunst an zwei  Abendenden in der St. Georgskirche mit musikalischer, atmosphärischer Untermalung zu genießen.

Die Weihnachtszeit läutet das Chaussée Theater mit ihrem Kinderstück „Der kleine Weihnachtsmann“ am 5. Dezember in der Stadthalle ein. Ein besinnlich-heiteres Stück, mit einem Spieler, Puppen und Musik, für erwartungsvolle Zuschauer ab 4 Jahre, die für große Aufgaben nicht zu klein sind, auch wenn das mancher nicht wahr haben will. Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Anu Stohner und Henrike Wilson (Beginn 14.30 und 16 Uhr, Einlass 14.15 und 15.45 Uhr).  (las)

 

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