Mittwoch, 16. Oktober 2019

Kreisaltenpflegeheim Bad Bergzabern: Eventuell neuer Träger in Aussicht – SÜW-Koalition und Bürgermeister Bratz einig

26. August 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Regional

 

Kreistag Südliche Weinstraße.
Foto: Ahme

Bad Bergzabern – Das von der Schließung bedrohte Kreisaltenpflegeheim in Bad Bergzabern soll den Betrieb weiterführen können.

Zu diesem Zweck hatte Landrätin Theresia Riedmaier eine Arbeitsgruppe vorgeschlagen, die Anfang Jui zum ersten Mal getagt hatte. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, eine Empfehlung an die Kreisgremien zu erarbeiten.

Bei einem Gespräch im Anschluss an eine Sitzung am 22. August haben sich nun Vertreter der Koalitionsfraktionen von CDU, FWG und FDP gemeinsam mit Stadtbürgermeister Harald Bratz darauf verständigt, alle Bemühungen der Stadt bei der Suche nach einem Investor zum Weiterbetrieb des Kreisaltenpflegeheims bzw. alternativ für die Neuerrichtung eines modernen Pflegeheimes zu unterstützen.

Stadtbürgermeister Harald Bratz berichtete in der Koalitionssitzung über erste Gespräche mit der Stiftung Liebenau, die bereits in Maikammer das Haus St. Pirmin, ein neu gebautes familiäres Pflegeheim mit 44 Pflegeplätzen, als ihr erstes Haus in Rheinland-Pfalz betreibt. Nach Aussage von Bürgermeister Karl Schäfer, der den entsprechenden Kontakt zwischen Stadtbürgermeister Harald Bratz und der Stiftung Liebenau herstellte, wurde das Projekt in Maikammer sowohl vom Gemeinderat als auch der Bevölkerung mit hohem Einvernehmen angenommen und als Bereicherung für die Ortsgemeinde außerordentlich begrüßt.

Die Stiftung Liebenau mit Sitz im Meckenbeurener Ortsteil Liebenau ist ein aus christlicher Motivation heraus entstandenes, unabhängiges Sozial- und Bildungsunternehmen und wurde 1870 gegründet. Gemäß der Satzung ist die Stiftung Liebenau eine „kirchliche Stiftung des privaten Rechts auf katholisch-kirchlicher Grundlage“. Zu ihr gehören zahlreiche soziale Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Altenhilfe sowie Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen an rund 100 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Bulgarien.

„Insofern wäre es ein Glücksfall, wenn die hier begonnen Gespräche erfolgreich fortgesetzt werden könnten, wobei selbstverständlich auch Gespräche mit anderen Interessenten nicht ausgeschlossen werden sollen“, so die Vorsitzenden der Faktionen Fritz Job (FDP), Kurt Wagenführer (FWG) und Dietmar Seefeldt (CDU).  (red)

Lesen Sie dazu auch: Hoffnung für das Kreisaltenpflegeheim SÜW

 

 

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