Hand aufs Herz: Wie viel tut man für die eigene Altersvorsorge? Es reicht längst nicht mehr, sich bei der finanziellen Absicherung für das Alter auf den Staat zu verlassen. Das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt. Dennoch sorgen junge Menschen zu wenig vor.
Aufgrund der vergangenen Rentenreformen wird das Rentenniveau langfristig sinken. Derzeit liegt es bei etwa 48 Prozent des durchschnittlichen Einkommens, für 2050 wird von 42 Prozent ausgegangen. Der Abstand zwischen Arbeits- und Renteneinkommen wird also in Zukunft weiter wachsen.
Um den Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können, sollte man daher nicht nur auf die gesetzliche Rente setzen. Vielmehr bedarf es einer Vorsorge mit privaten und betrieblichen Zusatzrenten. Ohne zusätzliche Vorsorge kann im Alter eine Versorgungslücke entstehen. Doch die Bereitschaft, neben der staatlichen Rente zusätzliche Altersvorsorge zu betreiben, schwindet.
Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Manche haben sich noch gar keine Gedanken um das Leben im Alter gemacht, anderen ist das Thema Altersvorsorge zu kompliziert oder zu langweilig. Keine Zeit und kein Geld sind ebenso beliebte Gründe, die private Vorsorge aufzuschieben. Doch wer die Vorsorge lange vor sich her schiebt, verschenkt viel Geld. Wer hingegen frühzeitig mit dem Sparen anfängt, schafft über die Jahre hinweg auch mit kleineren Beträgen ein solides Finanzpolster.
Privat vorsorgen, aber wie?
Lange Zeit war die Lebensversicherung als private Altersvorsorge sehr beliebt. Doch das Produkt wird angesichts der immer niedrigeren Zinsen zunehmend unattraktiver. Mit dem 1. Januar 2015 wurde der höchstens erlaubte Garantiezins von 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent gesenkt. 1995 lag er bei 4 Prozent. Selbst der Garantiezins scheint bei einigen Anbietern gefährdet zu sein. Verständlich, dass viele Menschen nicht bereit sind, zugunsten einer privaten Altersvorsorge auf Konsum zu verzichten.
Als Alternative kommen Rentenversicherungen mit einer garantierten Rente in Frage. Hier sehen die Sparer genau, welche Rente sie später mindestens erhalten werden. Mit diesem Ziel vor Augen fällt das Sparen leichter. Die vom FocusMoney Test ausgezeichnete Rente Plus der CosmosDirekt-Versicherung bietet sogar einen weiteren Vorteil. Durch Beitragsbausteine kann die Einzahlungssumme online an die aktuelle Einkommenssituation angepasst werden. Auf diese Weise können auch Personen mit geringem oder schwankendem Einkommen etwas für ihre Altersvorsorge tun.
Wer sich unsicher ist, welche Form der Vorsorge für ihn in Frage kommt, kann sich bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz transparent und anbieterunabhängig beraten lassen.
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