Rheinzabern. Beim öffentlichen Juni-Energie-Stammtisch des Vereins „Initiative Südpfalz-Energie e.V. (ISE e.V.)“ in Rheinzabern wurde unter anderem darüber diskutiert, auch in der Region Südpfalz Klimaschutzkonzepte zu entwickeln.
„Hierbei geht es darum, mit der Managementmethode „Energiesteckbrief“ den Energiebedarf, den Bestand und die Potenziale für Strom, Wärme und Mobilität zu ermitteln und danach die Ziele und Maßnahmen zur Zielerreichung festzulegen. Anschließend wird über ein Controlling-Verfahren der Fortschritt überwacht und gesteuert“, erklärt Vorsitzender Wolfgang Thiel.
Wissenschaftliche Studien belegten schon seit geraumer Zeit und immer eindringlicher, dass sich durch menschliches Handeln unser Klima drastisch verändere.
„Es reicht nicht aus, dass die EU, der Bundestag und die Landtage notwendige Gesetze zum Klimaschutz erlassen, wir müssen auch in den kommunalen Gebietskörperschaften unsere Hausaufgaben machen!“, sagte ein Energie-Stammtischteilnehmer.
Die Zeit sei reif für Klimaschutzkonzepte auf Stadt/Kreis- und VG-Ebene. Ein Anfang in der Region habe die Stadt Landau und die VG-Landau-Land gemacht, andere sollten nachziehen!
Dass es funktionieren kann, habe Landrat a.D. Bertram Fleck vom Rhein-Hunsrück-Kreis bei der Abschlusskonferenz des Projektes „plan-ee.eu“ der Uni Landau eindrucksvoll vorgetragen, sind sich die beiden Vorsitzenden der ISE e.V. Wolfgang Thiel und Michael Linder einig.
„Wir würden es sehr begrüßen, wenn die Landkreise SÜW und GER mit ihren Verbandsgemeinden jeweils ein Klimaschutzkonzept entwickeln würden. Als ehrenamtlicher Energie-Verein sichern wir mit unseren Experten die volle Unterstützung zu“, so Thiel und Linder.
Übrigens: Die Kosten für die Klimaschutzkonzepte werden nach Beantragung beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zu 65 % vom Bund getragen. (red)

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Wie immer wird Umweltschutz und Klimaschutz vermengt, Umweltschutz ist wichtig, Klimaschutz gibt es überhaupt nicht:
Das beginnt bereits mit der Frage, was „Klimaschutz“ eigentlich ist. Nach der Definition der World Meteorological Organization von 1992 ist Klima der Mittelwert des Wetter-Geschehens während eines langfristigen Zeitraumes, für den dreißig Jahre vereinbart wurden. Das bedeutet, Klima ist eine vom Wetterverlauf abhängige statistische Größe. Nicht das Klima bestimmt das Wettergeschehen, sondern – umgekehrt – bestimmt das Wettergeschehen das Klima! Und wie soll nun eine statistische Größe (!), die real nicht gemessen, sondern nur berechnet werden kann, „geschützt“ werden? Und wovor soll sie geschützt werden? Nicht einmal das Wetter, die Basisgröße des Klimas, lässt sich schützen! Vor dem Wetter kann man sich zwar schützen (feste Häuser, Wintermantel, Regenschirm etc.) – aber noch nie hat jemand den Versuch unternommen, „das Wetter“ zu schützen! – Sie sehen, schon rein sprachlich ist der in der Politik so überaus beliebte Begriff „Klimaschutz“ ein Nonsens!
Außerdem weigert sich das Klima beharrlich seit über 18 Jahren in der Temperatur anzusteigen.
Siehe hier:
http://www.woodfortrees.org/plot/rss/from:1996/mean:12/plot/rss/from:1996/plot/rss/from:1996.8/trend
Ich vermute mal, dass Sie aus der pädagogischen Ecke kommen, weil Sie sich mit dem Begriff „Klimaschutz“ stark auseinandersetzen. Dieser Begriff hat sich eingebürgert und alle, die es wollen, verstehen um was es geht:
– Vermeidung von schädlichen Emissionen (Co2 etc.)
– Akzeptanz endlicher fossiler Ressourcen
– Konzentration auf heimische Energieträger (Sonne und Wind)
– kleine Wirtschaftskreisläufe (kurze Transportwege)
– etc.
Relevant für unsere Gesellschaft ist nicht ob wir Begriffe richtig definiert haben, sondern ob wir die Herausforderungen unserer Zeit rechtzeitig erkennen und entsprechende Schritte einleiten und umsetzen. Es wäre schön, wenn Sie Vorschläge hätten, wie man auf diesem Gebiet weiterkommt.
Mit anderen Worten: Lasst uns die Herausforderungen sofort anpacken, stellen wir die Welt auf den Kopf – nachdenken können wir hinterher immer noch. Klasse. Ich vermute mal, dass Sie aus der immergrünen Ecke kommen.
Und was Ihre romantische Sicht auf die „kleinen Wirtschaftskreisläufe“ angeht: Stehen die chinesischen Windräder von Offenbach für kleine Transportwege?