Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will vorerst nicht in die Hochwasser-Gebiete reisen.
Er werde sich nicht am „Gummistiefelwettbewerb“ beteiligen, bekräftigte er im ARD-Bericht aus Berlin, fügte allerdings hinzu: „Wenn dann das Ärgste überstanden ist, dann möchte ich mich mit den Betroffenen gerne hinsetzen, wie die Hilfe aussehen soll.“ Konkret forderte er die Einsetzung eines Ombudsmanns bzw. einer Ombudsfrau für die Koordinierung der Flutopferhilfe.
Steinbrück äußerte sich auch zu den neuen Vorwürfen gegen Verteidigungsminister Thomas de Maizière. Noch wolle er sich keinen Rücktrittsforderungen anschließen: „Ich habe Herrn de Maizière als einen sehr integeren Mann kennengelernt.“ Sollte sich allerdings herausstellen, dass der Minister länger als bisher zugegeben von den Problemen um den Euro-Hawk gewusst habe, „dann wird er vor der Frage stehen, ob er vor dem Hintergrund seines extremen Verantwortungsbewusstseins noch zu tragen ist“.
Morgen will Steinbrück die letzten drei Mitglieder seines Kompetenzteams vorstellen, zwei Frauen und einen Mann, der den Bereich Kunst und Kultur abdecken soll. Den Namen gab er im „Bericht aus Berlin“ bekannt: Oliver Scheytt, ehemaliger Kulturdezernent von Essen. (dts Nachrichtenagentur)

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Herr Steinbrück ist ja auch nicht in der Lage, Verantwortung zu tragen und eventuell schnelle Entscheidungen treffen zu müssen. (Hoffe mal, der Wähler hält ihn auch weiterhin davon fern).
Am Bildschirm ist das doch alles viel komfortabler zu beobachten.