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Karin Hurrle wechselt als Haßlocher Gemeinderätin zur „Alternative für Deutschland“

27. Juni 2013 | Kategorie: Politik regional

Karin Hurrle ist überzeugtes AfD-Mitglied geworden.
Foto: v. privat

Haßloch – Gemeinderätin Karin Hurrle wechselt im Haßlocher Rathaus zu der „Alternative für Deutschland“. Bislang war sie für „Die Unabhängigen“ im Haßlocher Gemeindeparlament vertreten. Hurrle hate dies in der Gemeinderatsitzung am 26. Juni mitgeteilt.

Ihren Wechsel in die neue Partei begründet Hurrle damit, dass die AfD möglicherweise die einzige Partei sei, die die derzeitige Bundesregierung bei der Bundestagswahl im September ablösen könne: „Und dies wollten doch schließlich viele“, ist Karin Hurrle überzeugt.

Die Gründe dafür sieht Hurrle in der Hauptsache bei den Finanzen: „Dass zahlungsschwache Länder nicht in der Währungsunion aufgenommen werden sollen, haben 62 Prozent der Wähler in Deutschland entschieden, weil dies den gesamten Euro belastet“. Eine Vergemeinschaftung der Schulden belaste aber auch die Eurozone, zudem habe sich nach einer Emnid-Umfrage die Mehrzahl der Wähler gegen eine Schulden- und Haftungsübernahme Deutschlands ausgesprochen. Die Staatsschuldenkrise wäre trotz Finanzmarktkrise vermeidbar gewesen, wenn die politischen Entscheidungsträger diese Schulden nicht zugelassen hätten, kritisiert Hurrle.

„Der von Herrn Schäuble immer wieder beworbene „Fiskalpakt“ widerspricht nämlich dem EU-Recht, und das weiß er als Jurist genau.“

Hurrle ist sich sicher, dass gegen die AfD eine gezielte Kampagne geführt wird – aus Angst, Wählerstimmen zu verlieren. „Warum nun die AfD  und in letzter Zeit gezielt Professor Vaubel aus Neustadt, der an der Universität Mannheim Volkswirtschaft lehrt und vermehrt auch andere Personen von der AfD von vielen Medien in eine rechte Ecke gestellt werden, ist gezielte Propaganda, denn es geht um die Wählerstimmen von CDU und FDP. Schleißlich gäbe es viele verdiente Personen, die zum Teil über 30 Jahre diesen beiden Parteien angehörten.

„Wenn Professor Vaubel „rechtes“ Gedankengut hätte, hätte man dies schon viel früher kritisieren können, nämlich im Jahre 2007, als er seine „Wissenschaftliche Studie“ veröffentlicht hatte und auch zu diesem Zeitpunkt noch der FDP angehörte“, sagt die Haßlocher Gemeinderätin.

Dass die Kritik gegen Vaubel ausgerechnet nach dessen Austritt aus der FDP Ende 2012 komme, sei daher nicht sonderlich verwunderlich. Die Angst dieser Parteien müsse so groß sein weitere Wähler zu verlieren, dass nur noch der Versuch bleibe, die AfD zu beschädigen. „Es gibt bei der AfD viele qualifizierte Personen, von denen die anderen Parteien nur träumen können. Es wird daher höchste Zeit, dass auch politische Ämter nach Qualifikation besetzt werden und nicht nach Postenschacherei`.“ (red)

 

 

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