
FCK-Fans auf dem „Betze“.
Foto: (Archiv): Pfalz-Express
Kaiserslautern – Der Erstligist FSV Mainz 05 unterlag beim mittlerweile in der dritten Liga spielenden 1. FC Kaiserslautern mit 0:2.
Damit ist für die Mainzer der DFB-Pokal bereits nach der ersten Runde vorbei. Auf dem Betzenberg genossen die Fans Bundesliga-Stimmung wie in den alten Zeiten: Manfred Starke traf in der 62. Minute per Foulelfmeter, Florian Pick machte in der 90. Minute die Pokal-Sensation perfekt.
Polizei im Großen und Ganzen zufrieden
Nötig für das Lokalderby war dennoch ein großer, logistischer Einsatz der Polizei. Das Polizeipräsidium Westpfalz und die Bundespolizei Kaiserslautern zogen am Abend eine positive Bilanz. Das bewährte Konzept habe erneut funktioniert, es sei zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen.
Etwas mehr als 40.000 Fans verfolgten laut Polizei am Samstagnachmittag das Pokalderby. Rund 6.000 Fußballbegeisterte waren aus der Landeshauptstadt ihrem Verein in die Westpfalz gefolgt.
Vor Spielbeginn sammelten sich FCK-Anhänger in der Richard-Wagner-Straße. Von dort aus marschierten etwa 300 Fußballbegeisterte ins Fritz-Walter-Stadion. Fans, die aus Mainz mit dem Auto oder in Bussen angereist waren, organisierten sich ab dem Messeplatz ebenfalls zu einem Fanmarsch. Von dort zogen etwa 2.000 bis 2.500 Fußballfans ins Stadion.
Während der Anfahrt aus Mainz zog ein 05-Fan die Notbremse in einem der Sonderzüge, berichtet das Polizeipräsidium Westpfalz nach dem Spiel. Der Zug musste deshalb außerplanmäßig stoppen. Ein zweiter Zug kam wegen technischer Probleme an der Gleisanlage bei Imsweiler erst verspätet, aber noch pünktlich zum Derby in Kaiserslautern an.
Bahnreisende wurden von der Polizei ans Stadion begleitet. Deshalb wurde der Elf-Freunde-Kreisel vor dem Spiel zwei Mal gesperrt.
Während der Fußballbegegnung brannten Mainzer Fans mehrmals Pyrotechnik ab oder beschädigten Stadion-Eigentum. Mindestens vier 05-Anhänger wurden durch das Abbrennen leicht verletzt. Am Ende der Begegnung versuchten Zuschauer der Gastmannschaft den Absperrzaun zum Rasenplatz hin zu übersteigen. Einzelne gelangten auf den Platz oder attackierten den Ordnungsdienst. Die Polizei verhinderte eine Eskalation. Mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Nach Spielende mussten FCK-Anhänger eine gute Portion Geduld haben. Um eine Fantrennung und sichere Abreise aller Fans zu gewährleisten, sperrten Polizeikräfte wieder den Elf-Freunde-Kreisel. Mehrere tausend Rote Teufel warten in der Straße „Zum Betzenberg“, bis die Gästefans wieder am Bahnhof waren.
Bundespolizei und Polizisten vom Polizeipräsidium Westpfalz wurden von Einheiten aus Hessen, der Bundespolizeiabteilungen Bad Bergzabern, Sankt Augustin, Hünfeld, Bayreuth, von der Bundespolizeidirektion Frankfurt am Main und von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt. Aus der Luft unterstützten zwei Polizeihubschrauber. Auch Polizeidiensthunde waren im Einsatz.
„Bundespolizei und Polizeipräsidium Westpfalz möchten sich bei Anwohnern, insbesondere wegen des Lärms durch die Polizeihubschrauber, und bei Fans für das entgegenbrachte Verständnis und ihre Geduld, bedanken“, hieß es am Abend aus dem Kaiserslauterner Präsidium. (red/pol/dts Nachrichtenagentur)

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