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Quelle ISE e. V.
„Die von uns Menschen verursachte Klimakrise hat dazu geführt, dass die Temperaturen immer wärmer und dadurch verstärkt Dürren ausgelöst werden. Die Folge ist u.a. der Rückgang des Grundwasserspiegels und damit eine Verringerung des Trinkwasservorkommens.
Als Konsequenz müssen wir mit unserer wertvollen Ressource Trinkwasser viel sparsamer umgeben. Es darf nicht sein, dass zukünftig u.a. die Toilettenspülung mit Trinkwasser betrieben wird (ca. 40 Liter pro Person und Tag)“, so Wolfgang Thiel, Vorsitzender der ISE e.V.
Diese Sachlage hat den gemeinnützigen Verein „Initiative Südpfalz-Energie e.V. (ISE e.V.)“ dazu veranlasst, eine Gesetzesinitiative bei den Fraktionen des Deutschen Bundestages anzustoßen.
Vorschlag für eine Gesetzesergänzung im Baugesetzbuch:
Bei Neubaugebieten, aber auch bei Neubauten von öffentlichen Liegenschaften und Industriegebieten, sollen Zisternen zur Speicherung von Regenwasser in Bebauungsplänen verpflichtend vorgeschrieben werden. Hierzu sind die gesetzlichen Vorschriften (Baugesetzbuch des Bundes sowie die Landesbauordnung von RLP) anzupassen.
Mit dem gespeicherten Wasser und einem Hauswasserwerk sollen Toiletten, Gärten etc. versorgt werden. Das Volumen der Zisternen ist so zu dimensionieren, dass entsprechend dem zugeordneten Wasserverbrauch genügend Regenwasser für die regenlose Zeit zur Verfügung steht.
Damit das gespeicherte Regenwasser an die Entnahmestellen (Toilettenspülkästen, Wasserhähne im Garten etc.) kommen kann, muss ebenfalls in den Bebauungsplänen ein getrenntes Rohrsystem in den Häusern vorgeschrieben werden.
Bei grundlegenden Sanierungen im Baubestand sollten die Aufwendungen für Zisternen und dem dazugehörigen zweiten Rohrsystem in angemessenem Umfang gefördert werden.
Bei der Umstellung von einer Ölheizung auf Wärmepumpe bietet sich der bisherige Öltank als Zisterne an.
Ein weiterer Vorteil von „flächendeckenden“ Zisternen: Bei Starkregen dienen sie zur Regenrückhaltung und leisten damit einen Beitrag zu geringeren Überschwemmungsrisiken.
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