
Dr. Maximilian Ingenthron.
Foto: red
Landau. Zur aktuellen Situation in Sachen Geothermie, zeigt sich der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, Dr. Maximilian Ingenthron über die Haltung von Staatsministerin Eveline Lemke sehr enttäuscht.
„Die Weigerung von Ministerin Lemke, zeitnah mit den Vertretern der Stadt Landau über das weitere Vorgehen in Sachen Geothermie zu sprechen, ist für mich eine große Enttäuschung. Wir Landauer müssen uns vor den Kopf gestoßen fühlen“, so Ingenthron.
Ingenthron kann diese Verweigerung in keiner Weise nachvollziehen. Das sei für ihn kein Zeichen von politischer Vernunft. „Ich halte das im Gegenteil für sehr unklug. Sinnvoll wäre es gewesen, frühzeitig mit uns Landauern den Kontakt zu suchen und dauerhaft zu halten.
Das hätte die Chance für Gespräche auf einer echten Vertrauensbasis geboten. Offensichtlich ist die Ministerin daran nicht interessiert. Und Schreiben der Stadt bleiben lange Zeit unbeantwortet. Das ist eine bittere Erkenntnis.“
Man habe in Landau bislang denWiderstand gegen die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in geordneten Bahnen betrieben. Man wollte und suchte eine politische Lösung und habe ganz bewusst das Gesprächsangebot an die erste Stelle gesetzt.
„Wenn aber seitens des Wirtschaftsministeriums die Zeichen der Zeit nicht erkannt werden, dann müssen wir über andere Wege nachdenken, unserem Willen Ausdruck zu verleihen. Und der ist ganz klar: keine Wiederinbetriebnahme des Geothermiekraftwerks. Es hat seine Zukunft längst hinter sich.
Ich wiederhole deshalb meinen Appell, endlich umzusteuern. Noch ist es nicht zu spät, die Kräfte zu bündeln und zu zeigen, dass wir gemeinsam eine gute Lösung nicht nur anstreben, sondern auch erreichen“. (red)

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