
In Neustadt hatte man auch schon letztes Jahr ein Problem mit den Raupen.
Archivfoto: stadt-nw
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners breiten sich in diesem Jahr auch in Rheinland-Pfalz vermehrt aus. Der Eichenprozessionsspinner schadet aber nicht nur dem Wald, sondern kann auch gesundheitliche Beeinträchtigungen beim Menschen hervorrufen. „Deshalb ist wichtig, vorsichtig zu sein und sich, wenn möglich, entsprechend zu schützen“, betonte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).
Die Raupen des Schmetterlings verfügen über Haare mit dem Gift Thaumetopoin. Dieses Gift kann Haut, Augen und Atemwege reizen sowie bei Asthmatikern Atemnot verursachen.
Vorsichtig sollten vor allem Besucher von befallenen Freizeitanlagen, Waldspaziergänger, insbesondere spielende Kinder, unmittelbare Anwohner betroffener Gebiete und Waldarbeiter in befallenen Regionen sowie Arbeitskräfte in Landschaftspflege- und Straßenmeistereibetrieben sein. Wer Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt, sollte sie nicht anfassen und das zuständige Ordnungsamt informieren. Die Bekämpfung sollte nur von Fachleuten durchgeführt werden.
Ist es zum Hautkontakt mit dem Eichenprozessionsspinner gekommen, sollten Betroffene sich gründlich abduschen, Körper und Haare waschen. Nach ein bis zwei Wochen sollten die Beschwerden in der Regel abgeklungen sein. Bis dahin können eine entzündungshemmende Creme und eventuell Medikamente aus der Gruppe der Antihistaminika Linderung verschaffen. Betroffene sollten in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, um die Symptome abklären zu lassen und eine geeignete Therapie einzuleiten.
Wer Fragen zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner hat kann auch die kostenlose Hotline der BARMER nutzen, um sich Rat einzuholen. „Die BARMER hat eine kostenfreie Hotline eingerichtet, bei der Anrufer unabhängig von der Kassenzugehörigkeit Tipps erhalten, falls sie mit den Raupen in Berührung gekommen sein sollten“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Der BARMER-Teledoktor ist bis zum 25. Juli 2019 unter der Telefonnummer 0800 8484111 erreichbar und beantwortet auch Fragen zu Vorsichtsmaßnahmen gegen den Kontakt mit den Gifthaaren.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Landau. Voraussichtlich Ende der kommenden Woche werden mehrere Eichen im Stadtgebiet Landau mit einem biologischen und für Menschen ungefährlichen Bekämpfungsmittel besprüht, um ...
Hainfeld. In den Eichenbäumen auf dem naturnahen Spielplatz in Hainfeld hat sich der Eichenprozessionsspinner eingenistet. Die Brennhaare der Raupe können bei Menschen ...
RLP – Ein Gespräch am Montag zwischen Innenminister Roger Lewentz (SPD) und Vertretern kommunaler Spitzenverbände hat als Ergebnis eine geplante Hotline für ...
RLP – Angesichts des bevorstehenden Sommers steht einem Sprung in einen kühlen Badesee steht nichts im Weg: Fast alle 70 EU-Badeseen in ...
Wiesbaden – Die durchschnittlichen Schulden einer überschuldeten Person, die im Jahr 2017 die Hilfe einer Beratungsstelle in Anspruch genommen hat, betrugen 30.170 ...
In Rheinland-Pfalz häufen sich seit Ende April 2018 die Fälle digitaler Erpressungen, bei der Cyberkriminelle das Schamgefühl ihrer Opfer ausnutzen, um Profit ...
Rheinland-Pfalz – In Rheinland-Pfalz soll es bald Winter- oder Pfingstferien geben soll. Der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, Hans Beckmann (SPD), stellte die ...
Rheinland-Pfalz – Zur Unterstützung der landesweiten Integrationsmaßnahmen mit Sport hat der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) in Kooperation mit Partnern einen „Sport Guide für ...
RLP – Das Motto des rheinland-pfälzischen Kultursommers im Jahr 2019 wird „Heimat(en)“ lauten. Das gab Kulturminister Konrad Wolf in Mainz bekannt. „Inzwischen ...
Im Jahr 2019 treten einige Änderungen im Steuerrecht in Kraft. Um Familien zu entlasten, wird das Kindergeld ab Juli um 10 Euro ...
Rheinland-Pfalz – Alle Jahre wieder: Regelmäßig zum Sommerbeginn häufen sich Berichte über verendete Hunde in geparkten Fahrzeugen. Wegen Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit werden ...












