
Viele Menschen pendeln täglich morgens zum Arbeitsplatz und am Abend wieder zurück nach Hause.
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berufliche Mobilität ist eine Begleiterscheinung der modernen wirtschaftlichen Entwicklung. Sie gehört für viele Berufstätige mittlerweile zum Arbeitsalltag – so auch in Rheinland-Pfalz.
Viele Arbeitnehmer müssen an ihren Arbeitsplatz nach mehr oder weniger langen Strecken mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln gelangen.
In den letzten Jahren ist auch die Zahl der in Rheinland-Pfalz wohnhaften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in anderen Bundesländern oder im Ausland arbeiten und zu der Kategorie der sogenannten „Auspendler“ zählen, gestiegen.
Aufgrund einer statischen Erhebung vom 30. Juni 2015 konnte festgestellt werden, dass die Zahl der Menschen, die aus Rheinland-Pfalz in andere Bundesländer oder in das Ausland pendeln etwa 298.000 beträgt. Somit ist die Zahl der Auspendler im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % beziehungsweise in konkreten Zahlen um 7.200 Personen gestiegen.
Im Vergleich zu statischen Erhebungen aus dem Jahr 2005 ist die Anzahl der Auspendler um 54.400 Personen oder 22,4 % gestiegen.
Hauptursache für diese Entwicklung sind die an Rheinland-Pfalz angrenzenden Wirtschaftsräume wie der Wirtschaftsraum Karlsruhe, die Metropolregion Rhein-Neckar, der Köln-Bonn, das Rhein-Main-Gebiet, das Saarland oder Luxemburg.
Die Zahl der Auspendler im Verhältnis zu den Beschäftigten mit Wohnort in Rheinland-Pfalz, die sogenannte „Auspendlerquote“ betrug im Jahre 2015 20,1 %. Somit hatte Rheinland-Pfalz nach Brandenburg (28,9 %) und Schleswig-Holstein (21,6 %) die dritthöchste Auspendlerquote aller Bundesländer.
Den absoluten Spitzenreiter unter den Zielregionen für rheinland-pfälzische Auspendler stellt das Bundesland Hessen dar. Das Hauptziel bildet dabei Frankfurt am Main.
Täglich pendeln 342.000 Menschen nach Frankfurt, ein Großteil dessen sind eben Auspendler aus Rheinland-Pfalz. Hauptgrund dürfte neben der Nähe zur Landesgrenze von Rheinland-Pfalz die gute Verkehrsanbindung per Schienenverkehr und Autobahn sein.
Auch das stetige Wachstum der Stadt als Industriestandort spielt eine Rolle, da gutbezahlte und sichere Jobs in Frankfurt in großer Zahl vorhanden sind, was man auch auf Stellenportalen wie Jobrapido.com bemerkt.
Generell gesehen begeben sich täglich im Schnitt etwa 98.700 Menschen von Rheinland-Pfalz nach Hessen, um ihre Arbeit aufzunehmen. Hiermit ist Rheinland-Pfalz die Nummer Eins für Pendler nach Hessen, gefolgt von Bayern mit 56.700, Nordrhein-Westfalen mit 52.100 und Baden-Württemberg mit 41.664 Einpendlern.
Der Hauptgrund für die vielen Einpendlern aus anderen Bundesländern ist das in Hessen im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt relativ hohe Lohnniveau. Die Hauptwirtschaftszweige des Bundeslandes Hessen sind die IT, die Industrie und der Dienstleistungsbereich.

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