Montag, 08. August 2022

Handball: Wörtherin Julia Wesper muss Karriere vorzeitig beenden

18. April 2015 | Kategorie: Sport Regional

Julia Wesper muss gesundheitsbedingt aufhören.

Wörth – „Ich bin praktisch in der Halle groß geworden. Handball hat für mich immer dazu gehört“ sagt die 28-jährige Julia Wesper, die am Sonntag (20. April)  beim letzten Heimspieltag des TV Wörth verletzungsbedingt verabschiedet wird.

Aufgrund großer Schulterprobleme kann sie keinen Handballsport mehr betreiben. Sie hatte eigentlich schon während der laufenden Runde aufgehört. Aber nach dem Urteil des Verbandes mit dem Punktabzug und drohendem Abstieg aus der Pfalzliga wollte sie ihrem Team nochmals helfen.

Mit sehr gemischten Gefühlen geht sie nun in ihr letztes Heimspiel. „So langsam wird es komisch und ich bin aufgeregt. Die Entscheidung ist mir sicher nicht leicht gefallen, ich habe dazu mehrere Wochen gebraucht, aber es geht nicht mehr.“

Julia ist durch ihren Vater Helmut, der selbst jahrelang aktiver Spieler und Abteilungsleiter war, zum Handball gekommen. 1992 – mit fünf Jahren – erhielt sie ihren ersten Pass. Zusammen mit der noch aktiven Nicole Weisenburger hat sie von den Minis an alle Mannschaften durchlaufen. Viele jetzige Mitspielerinnen hat sie in den Jugendmannschaften trainiert, wo sie auch jetzt noch tätig ist. Zudem ist sie in der Abteilungsleitung für die weiblichen Jugendmannschaften zuständig.

„Julia hat 23 Jahre als Spielerin dem TV die Treue gehalten und mit ihrem Kampfgeist, ihrem Fleiß und ihrer Liebe zum Handball begeistert. Wir lassen dich mit Tränen in den Augen gehen“ schreibt Spielleiterin Ulla Worst im Vereinsjournal Handball aktuell. (lumi)

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