Sonntag, 19. Januar 2020

Hält der FCK die Klasse?

17. April 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Familie, Freizeit & Hobby

FCK-Fans auf dem Betzenberg.
Archivfoto: Pfalz-Express

Gesichert ist die Klasse noch lange nicht. Zwar erlebte der 1. FC Kaiserslautern in den vergangenen Wochen einen kleinen Aufwind, doch dass man auch in der nächsten Saison in der dritten Liga antreten darf, steht noch nicht fest. Auch wenn man es auf sportlichem Wege schaffen sollte, die Klasse zu halten, müssen Fans und Verantwortliche des Traditionsvereins um die Lizenz bangen. Wir werfen einen Blick auf die bisherige Saison der Roten Teufel und schauen, wie sie mit der dritten Liga zurecht kommen.

 

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Der raue Alltag in der dritten Liga

Etwas mehr als 20 Jahre ist es her, dass der FCK als sensationeller Aufsteiger die deutsche Meisterschaft aufholte. Doch nach dem großartigen Triumph, welcher Trainer Otto Rehagel unsterblich machte, lief nicht mehr viel für die Roten Teufel. Zuletzt spielte der Verein in der Saison 2011/12 in der ersten Liga, doch nach dem Abstieg verpasste man in der Saison darauf in der Relegation den direkten Wiederaufstieg. Zwar konnte der FCK die kommenden beiden Jahre noch um den Aufstieg mitspielen, doch der Durchbruch gelang nicht. Am Ende der vergangenen Saison mussten die Roten Teufel dann letztlich den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Nun galt es, sich dem rauen Alltag in der dritten Liga anzunehmen.

FCK wappnet sich für die Drittklassigkeit

Noch vor dem Start in die Saison 2018/19 der dritten Liga hatte der Verein am 3. Juni die Lizenzspielerabteilung, die aus den Profis, der Reservemannschaft und den beiden Jugendteams besteht, ausgegliedert. Zusammen mit dem zweiten Absteiger aus der zweiten Bundesliga, Eintracht Braunschweig, erhielt der FCK eine Solidarspende über 600.000 Euro, die den beiden Traditionsvereinen von den Zweitligaclubs der aktuellen Saison zur Verfügung gestellt wurde, um den Start in die finanziell schwächere dritte Liga zu erleichtern. Als Grund für diese einmalige Solidaritätsaktion wird DFL-Vizepräsident, Helmut Hack, von Transfermarkt folgendermaßen zitiert: „Die wirtschaftliche Brutalität eines Abstiegs in die 3. Liga ist kaum zu beschreiben“. Die Aktion sei besonderen Umständen geschuldet und daher als einmalig anzusehen.

FCK fängt sich nach Trainerwechsel

Obwohl der FCK sein erstes Drittligaspiel gegen 1860 München gewinnen konnte, rutschte die Mannschaft nach den ersten vier Saisonspielen zunächst einmal in den Tabellenkeller. Eines war klar – der Klassenerhalt ist das Ziel. Auch für Mitabsteiger Braunschweig sah es nicht viel besser aus. Nachdem man also gegen Münster und den Halleschen FC zwei Niederlagen aus den ersten vier Spielen der Saison hinnehmen musste, gab es auch im DFB Pokal, wo die Bayern mit einer Quote von 1,57 bei den Sportwetten Betfair wieder einmal der Favorit sind (Stand: 2. April), gegen die TSG Hoffenheim nichts zu holen.

Zwar blieb die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck in der Folge sechs Spiele in Folge ungeschlagen und hatte die einstelligen Tabellenplätze bereits im Sichtfeld, doch es folgte ein äußerst schwacher November, der Frontzeck am Ende des Monats seinen Job kosten sollte. Nach nur einem Punkt aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 3:11 musste der Trainer nach der 5:0 Niederlage in Unterhaching seine Koffer packen.
Sascha Hildmann übernahm den Job an der Seitenlinie und hauchte den Roten Teufeln wieder Leben ein. Zwischen dem 22. und 30. Spieltag blieb die Mannschaft ungeschlagen und kämpfte sich zwischenzeitlich bis auf den sechsten Platz vor. Zwar ist die Klasse noch nicht gesichert, doch die Mannschaft macht den Eindruck, als habe sie den Kampf der dritten Liga angenommen.

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