Ludwigshafen. In den letzten Jahren hat sich die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) stark ausgebreitet. Dies ist problematisch, da die Pollen der Ambrosia als starker Allergieauslöser bekannt sind und zu schwerem Heuschnupfen oder sogar Asthma führen können.
Die Pflanze wächst vor allem auf Brachflächen und an Straßenrändern, daneben aber auch vereinzelt in Gärten. Falls Ambrosia-Pflanzen im Garten gefunden werden, empfiehlt der Bereich Umwelt der Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, diese zu entfernen.
Dazu dürfen die Pflanzen nicht mit bloßen Händen angefasst werden. Es sollten Handschuhe getragen werden, um eventuelle Kontaktallergien zu vermeiden.
Beim Umgang mit bereits blühenden Pflanzen empfiehlt sich zudem, eine Atemschutzmaske zu tragen. Die Pflanzen sollten auf keinen Fall auf dem Kompost entsorgt oder zu den Grünabfällen gegeben werden, da sich sonst der Samen ausbreiten kann.
Stattdessen empfiehlt sich, die Ambrosia-Pflanzen in eine dichte Plastiktüte zu stecken und im Restmüll zu entsorgen.
Fragen beantwortet Dr. Norbert Giermann, Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, Bereich Umwelt, Telefonnummer: 0621 504-2329. (stadt-lu)
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Nanu! Die Beifuß-Ambrosie hat sich in oder um Ludwigshafen stark ausgebreitet? Rheinland-Pfalz ist eins der Bundesländer, die kein eigenes Meldesystem für Beifuß-Ambrosie-Fundstellen betreibt. Aber das Meldeystem des Julius-Kühn-Instituts (http://watson.jki.bund.de) erfasst alle gemeldeten Fundstellen in Deutschland. In der Pfalz ist keine einzige solche Fundstelle erfasst! Wenn Ambrosia-Bestände bekannt werden, sollten sie auch gemeldet werden — nicht nur an die Zeitung.