Montag, 08. August 2022

Grillen im Sommer – Die besten Grilltipps für Zuhause

20. Juli 2020 | Kategorie: Essen & Trinken, Freizeit & Hobby, Ratgeber

Lecker: Gerichte vom Grill.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Die Temperaturen steigen, der Sommer ist da – spätestens jetzt ist es Zeit, den Grill aus dem Keller zu holen. Ob gemeinsam mit Freunden oder der Familie, das Grillen gehört für viele genauso zum Sommer wie ein Besuch am See.

Damit das Barbecue gelingt und der Grillabend nicht zum Flop wird, haben wir einige Informationen rund um´s Grillen zusammengestellt.

Holzkohle, Gasgrill oder Elektrogrill?

Es gibt viele verschiede Grillmöglichkeiten – vom Gasgrill über den Holzgrill bis hin zum Elektrogrill. Je nach dem welcher Grill genutzt wird, unterscheidet sich auch das Grillergebnis – sowohl im Geschmack als auch im Aussehen.

Wer vor allem Fleisch grillen möchte, sollte auf Holzkohle setzen, da sind sich fast alle Grillexperten einig. Der Rauch, der beim Grillen mit Holzkohle entsteht, verleiht dem Fleisch eine ganz besondere Note, die bei anderen Grillmethoden fehlt.

Außer Fleisch gibt es natürlich noch viele Varianten, was vom Grill lecker schmeckt: Gemüse, Kartoffeln in Folie, gefüllte Pilze oder Fisch, sogar Ananas oder Pfirsiche schmecken gegrillt köstlich. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch Gasgrills und Elektrogrills haben ihre ganz eigenen Vorteile. Welcher Grill der beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eins ist klar: Mit einem Elektro- oder Gasgrill geht es schneller, man kann oft schon kurz nach dem Einschalten das Grillgut drauflegen. Wem also der Magen vor Hunger grummelt, muss sich nicht lange gedulden. Ganz gleich jedoch welcher Grill genutzt wird, Sicherheit sollte beim Grillen immer im Vordergrund stehen.

Holzkohleerlebnis verfeinern – Grillen mit Hölzern von Obstbäumen

Der Geschmack, den Holzkohle Grillfleisch verleiht, ist rauchig und herb. Wer seinem Grillfleisch feinere Nuancen geben möchte, kann der Kohle Hölzer beimischen, die für ein milderes und süßeres Aroma sorgen. Welche Hölzer dafür genutzt werden, ist ganz dem individuellen Geschmack überlassen. Von Kirschbäumen bis hin zu Apfel und Pfirsich kann der Holzkohle alles beigemischt werden.

Wer ein noch intensiveres Geschmackserlebnis möchte, kann seiner Grillmischung intensivere Noten wie Lavendel, Thymian, Rosmarin oder andere kräftige Kräuter beifügen. Auch beliebt: Ein leichtes Ablöschen mit Bier oder Wein. Gewürze streut man jedoch am besten erst dann über das Gericht, wenn es entweder fast fertig gegrillt oder schon auf dem Teller ist.

Holzkohle in Wasser einlegen –  Ein Extra an Rauch

Wer es besonders rauchig mag, kann die Holzkohle in Wasser einlegen, bevor es mit dem Grillen losgeht. Anschließend wird die Kohle in Aluminium eingewickelt. Durch das verdunstende Wasser wird beim Grillen extra viel natürlicher Rauch erzeugt, der das Fleisch verfeinert. Hier ist aber etwas Vorsicht geboten – nicht jede Holzkohlensorte verträgt Wasser. Wer das Einlegen in Wasser ausprobieren möchte, sollte sich vorab informieren, ob die jeweilige Kohle mit Wasser verträglich ist. Übrigens: Für ein paar Cent mehr gibt es nachhaltige Holzkohle.

Fleisch nach dem Grillen einen Moment ruhen lassen

Wenn das Fleisch vom Grill genommen wird, möchte man es natürlich am liebsten sofort essen, solange es noch warm und frisch ist. Für das beste Geschmackserlebnis lohnt es sich aber, das Fleisch ein bis drei Minuten ruhen zu lassen, nachdem es vom Grill kommt. Zu lange sollte aber nicht gewartet werden, sonst wird das Fleisch womöglich zäh oder kühlt ab. Zusätzlich gilt: Das Fleisch darf nicht angeschnitten werden, bevor es gegessen wird, da es sonst seine natürlichen Säfte verliert und an Geschmack einbüßt.

Ein wenig Kräuterbutter, Zitrone oder gepresster Knoblauch dazu und man hat einen kulinarischen Genuss, den man so in der Pfanne nicht schafft.

Grillen im Garten – Sicherheitsvorkehrungen beachten

Wer im Garten grillt, glaubt oft weniger Gefahr ausgesetzt zu sein als beim Grillen auf dem Balkon. Das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar ist beim Outdoorgrillen in der Regel die Luftzirkulation deutlich besser, dennoch ist Vorsicht geboten.

Besonders das Anzünden des Grills kann schnell gefährlich werden, vor allem wenn Grillanzünder und Brandbeschleuniger benutzt werden. Wichtig: In ein bereits brennendes Feuer darf niemals Brandbeschleuniger gegeben werden, es könnte sonst zu einer Explosion kommen.

Ebenfalls immer zu beachten: Zu brennbaren Materialien wie Bäumen, Büschen, Möbeln etc. muss ein ausreichender Mindestabstand von mindestens drei, bestenfalls aber fünf Metern eingehalten werden. Der Grill muss auf jeden Fall stabil stehen. Kinder sollte man gut im Auge behalten, sie dürfen sich nicht in direkter Nähe des Grills aufhalten.

Aufräumen und Saubermachen nach dem Grillen – ohne Stress

Einen benutzten Grill reinigen – das ist eine Aufgabe, die die wohl keiner gerne macht. Kohlereste sorgen für viel Schmutz und Fett, das vom Fleisch tropft, ist oftmals hartnäckig. Und gerade wenn man gut gegessen hat, ist Putzen ganz bestimmt nicht liebste Beschäftigung.

So schlimm ist es aber mit den richtigen Methoden dann doch nicht. Um den Grillrost von Eingebranntem und Fettresten zu befreien, eignet sich am besten Natron. Wer kein Natron zu Hause hat, kann stattdessen Backpulver verwenden. Um den Grillrost zu säubern, muss das Natron/Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste angerührt werden. Anschließend den Grillrost mit der Paste einstreichen und die Mischung mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Zum Schluss wird die Paste einfach abgespült und der Grillrost ist wieder blitzsauber.

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