Sonntag 7.Juni 2026

Gernot Rumpf – ein außergewöhnliches Künstlerleben – Finissage der Doppelausstellung „Wachs – Feuer – Bronze“

25. Mai 2026 | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional, Regional

Barbara Rumpf hat ihrem verstorbenen Mann Gernot und sich selbst (sie hatte am Tag der Finissage Geburtstag) ein nachhaltiges Geschenk gemacht.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Lachen-Speyerdorf. Mit einer stimmungsvollen Finissage ist die Doppelausstellung zum 85. Geburtstag des Bildhauers Gernot Rumpf am Sonntag zu Ende gegangen.

Die Stadt Neustadt hatte dem im Januar 2025 verstorbenen Künstler mit der Schau „Wachs – Feuer – Bronze“ ein würdiges Andenken bereitet. Vom 17. April bis 24. Mai 2026 präsentierten die Villa Böhm und der Skulpturengarten Rumpf in Lachen-Speyerdorf ein beeindruckendes Panorama seines Schaffens.

Plastische und grafische Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen gaben Einblick in das Werk eines Künstlers, dessen Brunnen, Skulpturen und sakrale Arbeiten das Stadtbild von Neustadt und der gesamten Region nachhaltig geprägt haben.

Während die Villa Böhm vor allem die künstlerische Entwicklung Rumpfs zeigte, öffnete der Skulpturengarten am Familienwohnsitz einen sehr persönlichen Blick: Neben Werken Gernot Rumpfs waren auch Arbeiten mehrerer Generationen der Künstlerfamilie zu sehen.

Das weitläufige, naturnah gestaltete Gelände bot damit nicht nur monumentale Plastiken, sondern zugleich ein lebendiges Porträt der Familie. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Konzerten, Führungen, Vorträgen und Workshops für Besucher jeden Alters begleitete die fünfwöchige Ausstellung und lockte zahlreiche Kunstinteressierte an beide Orte.

Gäste der Finissage im Garten der Familie Rumpf
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Bei der Finissage zeigte sich Barbara Rumpf mehr als zufrieden mit dem Verlauf und dem starken Besuch der Ausstellungen und Veranstaltungen. Viele Gäste hatten sich im großen, weitläufigen Garten der Familie eingefunden, um die Großplastiken des Künstlerpaares zu bewundern.

Es war berührend zu sehen, wie das Werk ihres verstorbenen Mannes weiterlebt und von so vielen Menschen gewürdigt wird – ein Moment, der sicher auch Gernot Rumpf große Freude bereitet hätte.

Barbara Rumpf und ihre Familie erwiesen sich als herzliche Gastgeber: Sie versorgten die Besucher liebevoll mit Kaffee, Kuchen, Obst und Getränken und sorgten für eine warme, familiäre Atmosphäre.

Auch der Neustadter Maler Manfred E. Plathe war mit seiner Lebensgefährtin im Skulpturengarten zu Gast.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Nach fünf intensiven Wochen darf bei Barbara Rumpf nun erst einmal der Alltag einkehren. „Zur Ruhe kommen“ lautet die Devise – Zeit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten und mit etwas Abstand über mögliche neue Präsentationen nachzudenken. (desa)

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