Dienstag, 11. Dezember 2018

Früher hätte man Hysterie dazu gesagt: Gericht weist Heidi Külzer zurecht

18. Juli 2013 | 3 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Es bleibt weiter spannend: Wie wird Justitia im Fall Horst Arnold entscheiden?
Foto: Lupo/pixelio.de

Neuester Bericht zur Urteilsverkündung:

Notorische Lügnerin Heidi Külzer zu 5 1/2 Jahren Haft verurteilt

Darmstadt. Der Prozess um Heidi Külzer wird sich wahrscheinlich noch bis in den August ziehen. Die Medien halten sich zurück, nach dem Motto „was soll die Aufregung- Horst Arnold ist tot und kommt nicht wieder“.

Wenn überhaupt, berichten lokale Zeitungen über den Fall. Külzer hatte in absurden Schilderungen behauptet, Horst Arnold, ein Lehrerkollege, habe sie vergewaltigt.

Sie hat den Mann tatsächlich in allen Lebensbereichen ruiniert. Wird ihm jetzt doch noch Gerechtigkeit wiederfahren? Horst Arnold lebt nicht mehr und kann sich nicht mehr darüber freuen, dass die Falschbeschuldigerin endlich wegen Freiheitsberaubung vor Gericht steht. Was heißt steht?

Leicht gebückt, getarnt mit roter Perücke und riesiger Sonnenbrille, präsentierte sie sich in den ersten Prozesstagen vor dem Landgericht Darmstadt als Verfolgte, sprach mit leiser Stimme.

Die lippische Landeszeitung (LZ.de) schreibt, dass sich die ehemalige Lehrerin zwei Verhandlungstage mit einem Attest entschuldigt hatte, was „das Gericht allerdings als wenig aussagekräftig eingestuft hatte.“ Das Gericht droht im Gegenteil sogar mit einem Haftbefehl, wenn Külzer und ihre Anwälte noch einmal fernblieben.

 Die Zeitung schreibt weiter: „Ein Psychiater begutachtete die Frau, die ihren Kollegen Horst Arnold unschuldig ins Gefängnis gebracht haben soll, deshalb noch einmal und kam zu dem Ergebnis, dass ihre Verhandlungsfähigkeit in keiner Weise eingeschränkt ist. Külzer  sei lediglich „leichtgradig depressiv“ und leide an einer „hysterionischen Persönlichkeitsstörung“, früher schlicht „Hysterie“ genannt.“

Das Schlimme ist, dass Heidi Külzer nach wie vor behauptet, Horst Arnold habe sie vergewaltigt. Richterin Barbara Bunk wird nun wohl andere Seiten aufziehen müssen, um den Fall im geplanten Zeitrahmen abwickeln zu können.

Wie zu hören ist, sollen die beiden nächsten Prozesstage am 30. und 31. Juli stattfinden, bevor das Gericht in die Sommerpause geht. (desa)

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3 Kommentare auf "Früher hätte man Hysterie dazu gesagt: Gericht weist Heidi Külzer zurecht"

  1. Lisa11.81 sagt:

    Hoffentlich bekommt sie ihre gerechte Strafe! 10 Jahre mindestens!

  2. Ober-Ramstädter Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule
    Was ist das für eine Schule? Was ist das für eine Schulleitung? Was sind das für LehrerINNEN , die auf Kinder und Jugendliche losengelassen werden?
    Hass, Intrigen, Lügen, Drohungen und Mobbing scheinen dort an der Tagesordnung gewesen zu sein (oder ist das noch immer so?).
    Daher auch der Belastungseifer, den diese ehrenwerten Kollegen im Prozess gegen Horst Arnold an den Tag gelegt haben müssen.
    Eine Lehrerin hat ihn damals verdächtigt und heute? „Dass Arnold der „Mädchenschänder aus Wald-Michelbach“ gewesen sein soll, will sie heute nicht mehr gesagt haben.“
    Nun haben alle ein schlechtes Gewissen Ganzer Beitrag und diverse Prozessbereichte mit Quellenangaben am Blog

  3. guteronkel sagt:

    In Afrika kennt man dafür ein probates Mittel: Die pharaonische Beschneidung.

    Warum wir -als bessere Menschen- den Afrikanern zeigen wollen was Gut und was Schlecht ist, verstehe ich im Angesicht solcher „Fälle“ und „Justiz-Irrtümer“ schon lange nicht mehr.

    (…) Alle Richter und „Gutachter“, die an der Verurteilung des Opfers, als solches ist der inzwischen verstorbene zu bezeichnen, gehören ebenfalls nach guten afrikanischen Sitten beschnitten.(…) Die Richter aus dem Amt geworfen (damit eine ich alle beteiligten; von denen ist bislang keine Entschuldigung zu hören gewesen) und (…). Nur so geht es. Wir müssen in der Geschichte auch einmal etwas zurückgehen um weiter voranzukommen.

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