
Familien mit vielen Kinder haben es nach wie vor nicht leicht in der Bundesrepublik. Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland“ kritisiert die Familienpolitik der Bundesregierung.
Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Elisabeth Müller (47), sagte der Zeitung: „Der Staat hat die Rahmenbedingungen für Großfamilien in den letzten Jahren systematisch zerstört.“ Müller fordert eine Familienpolitik, die Großfamilien wieder stärkt, deshalb fordert sie jetzt eine staatliche Rente für Mütter vieler Kinder: „Wir brauchen ein gerechteres Steuersystem mit höheren Freibeiträgen für Kinder. Entscheidend ist aber eine bessere soziale Absicherung für Mütter, die mehrere Kinder groß ziehen. Sie müssen für ihre Erziehungszeit eine angemessene staatliche Rente bekommen.“
Auch Unternehmen sieht die Apothekerin, selbst Mutter von sechs Kindern, in der Pflicht. Müller sagte: „Für ein kinderfreundliches Deutschland müssen alle an einem Strang ziehen. Das beginnt schon bei Eintrittsermäßigungen für Schwimmbäder, Kinos und Theater, die für alle Kinder einer Familie gelten müssen. Auch Arbeitgeber müssen bereit sein, Eltern einzustellen, gerade weil sie drei oder mehr Kinder haben.“ (dts Nachrichtenagentur)
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