Mittwoch, 28. September 2022

Firma aus Rheinland-Pfalz spendet bis zu 100.000 Liter Desinfektionsmittel

24. März 2020 | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Rhein-Pfalz-Kreis, Rheinland-Pfalz, Südwestpfalz und Westpfalz

Foto: Pfalz-Express

Ein rheinland-pfälzisches Unternehmen, das namentlich nicht genannt werden möchte, stellt der Landesregierung kostenlos Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Bei der Sachspende handelt es sich um isopropanolische Desinfektion gemäß den Vorgaben der WHO sowie Handdesinfektionsmittel auf Ethanolbasis. Diese werden über einen Zeitraum von mehreren Wochen hergestellt und dem Land überlassen.

„Es ist uns ein ernstes Anliegen, niemanden in diesen Tagen hilflos zu lassen; am allerwenigsten diejenigen, die die Versorgung und die optimale Betreuung unserer Mitmenschen bis über die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit gewährleisten. Es ist der Wille unserer Leitung und aller Mitarbeitenden, dass diese Herstellung nicht für gewerbliche Zwecke bestimmt ist, sondern den Krankenhäusern, der Alten- und Bedürftigenpflege sowie den Apotheken als Sachspende zur Verfügung gestellt wird“, teilt das Unternehmen mit.

„Das Land übt sich in sozialer Distanz – und rückt doch ein Stück zusammen. Das zeigt diese großzügige Spende. Dafür und für die Bereitschaft des Unternehmens, mit beispiellosem Engagement und großer Solidarität zur Bekämpfung der Coronakrise beizutragen, möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

Die Koordination und Abwicklung erfolgt über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz. Detlef Placzek, Präsident des Landesamts, kündigte an, dass man die Desinfektionsmittel zuerst dort einsetzen werde, wo man sie am dringendsten benötige. „Wie der Transport und die Verteilung der Desinfektionsmittel erfolgen soll, wird derzeit noch geklärt. Wir sind froh und dankbar für diese beispiellose Spende, denn diese wird an vielen Stellen im Land derzeit dringend benötigt“, so Placzek.

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