
Ozapft is: Georg Kern, Harald Jentzer, Werner Kempf, Jürgen Munz, Thomas Dietrich, Andreas Möwes und Beigeordnete Reiner Niederberger und Uli Böck (v.l.n.r.).
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Ramberg. Die traditionelle „Ramberger Bürstenbinderkerwe“ wurde am Samstag, 13. Juli, eröffnet. Noch bis Dienstag, 16. Juli wird mit den Gästen aus Nah und Fern gefeiert.
Das Fest findet im Ortszentrum rund um die Ramburghalle statt.
Traditionell wurde die Kerwe mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St.Laurentius, der musikalisch vom Gesangverein Harmonie Ramberg umrahmt wurde, festlich begonnen.
Ortsbürgermeister Jürgen Munz wandte sich mit einigen Worten an Pfarrer Stabel und die Besucher des Gottesdienstes:
„Heute können wir wieder die Weihe unserer Kirche oder wie wir Ramberger sagen „Kerwe“ feiern. Gott gebührt zuerst die Ehre, darum haben wir dies mit einem feierlichen Gottesdienst getan.
Ihnen Herr Pfarrer Stabel, den Ministranten und allen Helfern möchte ich herzlich danken, dass Sie dies möglich gemacht haben. Mein besonderer Dank gilt auch wieder den Sängern des Gesangverein Harmonie mit dem Dirigenten und Organisten Philipp Kaufmann, die den Gottesdienst musikalisch so schön gestaltet haben.“
In Vertretung von Landrat Seefeldt (in Urlaub) begrüßte Munz den Ersten Beigeordneten des Landkreises Südliche Weinstraße Georg Kern herzlich in Ramberg zur Kerwe. „Unser Landkreis feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag und die Ramberger Bürstenbinderkerwe ist ein Bestandteil der Feierlichkeiten des Landkreises“, so Munz.
Munz begrüßte ebenfalls den Ersten Beigeordneten Werner Kempf und die Beigeordneten der VG Annweiler, Uli Böck und Reiner Niederberger, die den im Urlaub befindlichen Bürgermeister Christian Burkhart vertraten.
Aus den Nachbargemeinden Dernbach und Weyher waren die Bürgermeister Harald Jentzer und Andreas Möwes gekommen. „Euer Kommen zeigt unser gutes nachbarschaftliches Verhältnis“, so Munz.
Vor der Kirche warteten schon die Feuerwehr und die Kuckucksmusikanten Wernersberg, um den Kerwebaum mit einem kleinen Umzug zum Kerweplatz zu bringen. Dort wurde die zirka sieben Meter hohe Fichte ganz vorsichtig im dafür vorgesehenen Schacht verankert und langsam aufgerichtet.
Vor der Ramburghalle wurden Kerwebrezeln verteilt und aus dem Bierbrunnen floss zur Freude der Anwesenden und mit Hilfe des Ramberger Beigeordneten Thomas Dietrich auch wieder ordentlich Freibier.“Es ist bekannt, dass die Ramberger Bürstenbinder immer viel Durst haben“, kommentierte Jürgen Munz den beliebten Bierbrunnen.
Die Ramberger Kerwe ist eine schöne Kerwe voller Lebensfreude und Begegnungen zwischen allen Generationen. Es macht Spaß, ein ursprüngliches Fest zu besuchen, das sich den Charme früherer Zeiten bewahrt hat. Trotzdem steht man den technischen Neuerungen sehr aufgeschlossen gegenüber und freut sich schon auf die erstmals zu sehende Lasershow am Dienstagabend gegen 23 Uhr mit speziellen Lichteffekten und Musik.
Was gibt es noch? Ein vielfältiges Angebot an Getränken und Speisen: Genießen kann man ausgesuchte Weine der „Südlichen Weinstraße“ im gemütlichen Bereich der „Weinlounge“, welche vom MGV Harmonie und dem Ramburgverein Ramberg betrieben wird.
Leckere Cocktails bietet die „SCR-Sportsbar“; Biere vom Faß, Weinschorle und alkoholfreie Getränke gibt es an verschiedenen Verkaufsständen auf dem Festplatz.
Dort gibt es auch eine große Auswahl an Speisen sowie täglich wechselnde Tagesessen.
Zum Mittagstisch am Kerwemontag gibt es in diesem Jahr „Pfälzer Dambkepp“ und Wurstsalat.
Die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Verkaufsständen sind wie gewohnt, auf dem „Konrad-Adenauer-Platz“ zu finden. Dort werden auch die Original-Bürsten und -Besen aus Ramberg angeboten. (desa)

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