
Symbolbild: Pfalz-Express
SÜW/Offenbach/Herxheim – „Die Suche nach Erdöl in der Offenbacher Gemarkung auf ehemaligem Kirchengelände ist nicht nur unzeitgemäß, sie ist auch riskant für unser Grundwasser. In den letzten Jahren ist der Grundwasserspiegel immer weiter zurückgegangen ( lt. Umweltministerium seit 2013 um 22%)“, sagt Andrea Klein, Fraktionsvorsitzende der SÜW-Kreistagsfraktion Bündnis90/Die Grünen zu dem Vorhaben der Firma Neptune Energy.
Das Unternehmen hatte einen Acker zwischen Offenbach und Herxheim erworben und will dort nach Öl bohren – Widerstand regt sich.
Immer mehr Landwirte verlangten eine Bewässerung ihrer Felder, um auch in Trockenzeiten weiterhin ihre gewohnte Frucht anzubauen, so Klein. Mit der steigenden Grundwasserentnahme aus Tiefbrunnen, besonders im Bereich der Verbandsgemeinden Offenbach und Bellheim, wachse die Gefahr des weiteren Absinkens des Grundwasserspiegels.
Diese Art der Bewässerung sei laut Jürgen Hahn von der Uni Landau aus ökologischer Sicht auf Dauer nicht tragbar.
„Nun soll auch noch das Risko der Verschmutzung durch Tiefbohrungen in Kauf genommen“, kritisiert die Grüne-Kreistagsfraktion. „Auch dafür wird eine Grundwasserabsenkung notwendig werden und es kann zu Schäden an Häusern führen. Bündnis90/Die Grünen begrüßen, dass nun eine breite Front gegen solche Eingriffe in die Natur ist. Wir unterstützen ausdrücklich die Bürgerinitiative „Kein Erdöl aus Offenbach e.V:“ und hoffen, dass sich viele Menschen der Initiative anschließen.“
Infoveranstaltung zu Michelin-Bau
Auch im Bereich der Gemeinde Bornheim sei die Natur in Gefahr. Am Donnerstag, 17. Oktober, laden Bündnis90/Die Grünen und der BUND zu einer Veranstaltung gegen den Bau weiterer Hallen im Naturschutzgebiet ein. Dort plant die Firma Michelin Lagerhallen und möchte eine große Fläche Land versiegeln. Dabei gebe es Alternativen, so die Grünen.
Die Grünen laden alle Interessierten zu der Veranstaltung im Bornheimer Rathaus um 19 Uhr ein. (red)

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Wo waren die Kreistagspolitiker als Annweiler anfing den Stadtwald aufzuschütten und vor dem Amtsgericht Landau nur knapp einem Verfahren entging? Wo waren die Kommunalpolitiker als bekannt wurde das 30.000 € in dieser Sache verschwendet wurden? Wo war der Landrat und die Kommunalaufsicht als versucht wurde mutige Bürger zum Schweigen zu bringen?
Tja, wo wahren die wohl?
Wie der rest der ganzen Politikblase entweder im Winterschlaf, im Urlaub oder einfach nicht da.
Auch im kleinen spiegelt sich die Passivität aus Berlin wieder.
Es ist schon interessant, dass immer die gleichen Schreiber im Netz aktiv sind. Der faschistische Terrorvorfall von Halle sollte eigentlich auch noch dem Letzten klarmachen, dass Schimpfworte und Beleidigungen (wie oben) genau dazu führen.
Möglicherweise ist das ja Absicht, aber dann handelt es sich wohl um Volksverhetzung und rechte Propaganda. Die AFD wird das gut finden, denn das ist die Sprache eines Herrn Höcke und Mitstreiter. Ich kann nur hoffen, dass die Wähler in Zukunft ihr Kreuz nicht mehr aus Wut sondern aus Überlegung machen. Dann wird es auch keine AFD mehr in den Räten geben. Wut war schon immer ein schlechter Ratgeber.