Dienstag, 11. Dezember 2018

Eine Eins für ART: Theater vom Feinsten

17. November 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Das ART-Ensemble bei der Entgegennahme des „Brotes der Künstler ((v.li): Lukas Rauch, Stefan Geil, Julian Kallidat, Martina Seiter, Kornelia Werling, Volker Werling, Dominik Veres, Wolfgang Dörner, Christopher Spindler, Susanne Rauch und Vanessa Rauch.
Fotos: Beil

Rheinzabern – „Die 30 roten Sterne“ funkelten prächtig, könnte man bildhaft das Kurzresümee zum Theaterwochenende mit der Gruppe ART ziehen. Wer das Stück nicht gesehen hat, wird es bedauern. Dreimal lief das Theaterensemble ART aus Rheinzabern zu Hochform auf.

Vor drei Jahren noch unter Regie von Gabriele Schwöbel erstmals auf der Bühne, musste diese berufsbedingt die Regie in die Hände von Volker Werling legen, der bei der Führung des aktuell zwölfköpfigen Schauspielerteams von seiner Gattin Kornelia assistiert wird.

Zum Stück: Eine Kriminalgeschichte, die von Berlin in die Südpfalz überschwappt. Es fließt Blut, es gibt Leichen, doch auch Liebe und Leidenschaft. Zum Schluss löst sich das Geheimnis der „30 roten Sterne“ auf, vorher sind jedoch manche Irrungen und Wirrungen zu bestehen. Genau wie im richtigen Leben.

Geschickte Dialoge, kompakte Texte, originelle Gestik und Mimik, unterhaltsame Szenenwechsel. Kurzweilig bis zum letzten Satz. Dennoch kein Klamauk. Zuschauherz, was willst Du mehr! Gaben alle ihr Bestes, so waren doch die Hauptrollen mit Wolfgang Dörner und Martina Seither von besonderer Ausdruckskraft. Lang anhaltender Beifall war verdienter Lohn für die Künstler.

Mit dem Ensemble ART hat Rheinzabern eine richtig nette Schauspielertruppe, die auch auf Gastbühnen eine gute Rolle abgeben dürfte. ART spielt unter dem Dach der Volkshochschule, die damit ein interessantes Spektrum des Kulturlebens fördert. Der Stern von ART wird weiter funkeln und nicht wie ein Komet verglühen, weswegen sich viele begeisterte Zuschauer schon auf das nächste Stück freuen dürften. (gb)

Martina Seither und Wolfgang Dörner in einer markanten Szene.

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