Kundus – Im Norden von Afghanistan ist ein einheimischer Helfer der Bundeswehr entführt und getötet worden.
Der Mann war am Freitag entführt worden. Die Leiche des Mannes, der als Übersetzer für die vor einem Monat aus Kundus abgezogenen Streitkräfte gearbeitet hatte, war am Wochenende nahe der Stadt aufgefunden worden. Lokale Polizeikräfte teilten mit, er sei erwürgt worden.
Der Mann habe zuvor einen Drohbrief und Anrufe erhalten. Ob die Täter zu den Taliban-Milizen gehören, blieb zunächst unklar. Der Getötete habe auf der Ausreiseliste der Bundesregierung für einheimische Helfer gestanden.
Bislang hatte die Bundesregierung das Risiko für ehemalige Helfer der Bundeswehr nur als latent eingestuft. (dts Nachrichtenagentur)

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