Berlin – Der außen- und sicherheitspolitische Experte der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour, befürwortet die geplante Ausweitung und Verlängerung des Bundeswehrmandats am Hindukusch, „um den Afghanen das Gefühl zu geben, dass wir an ihrer Seite stehen“.
Entscheidend für einen Erfolg des Einsatzes sei allerdings nicht die Zahl der eingesetzten Soldaten, „sondern die Geduld, die wir aufbringen“, sagte Nouripour der „Berliner Zeitung“.
Viele Menschen, die noch froh über die Präsidentschaftswahl gewesen seien, hätten nun das Vertrauen in den Staat verloren, weil der zum Sieger erklärte Aschraf Ghani und sein unterlegener Gegner Abdullah Abdullah einander blockierten.
Nach Ansicht des Politikers hat der zeitweilige Fall von Kunduz, wo die Bundeswehr lange ihr Hauptquartier hatte, viele Afghanen „traumatisiert“.
Die Zahl der Passanträge sei sprunghaft gestiegen, sagte Nouripour, der kürzlich am Hindukusch war. Seit dem Ende der Taliban-Herrschaft sei die „Grundstimmung noch nie so schlecht gewesen wie heute“. (dts Nachrichtenagentur)

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….junge, wehrfähige Afghanen beantragen Asyl und unsere Truppe soll es ausgerechnet nach Meinung der grünen Vorzeigepazifisten in deren Heimat richten. Solidarität ist nun also nicht nur wenn Deutschland zahlt, sondern wenn Deutschland auch weiter am Hindukusch fällt. Da wird in bester Fischer-Manier die Bundeswehr mal wieder als Putzkolone der globalen amerikanischen Verheerungen missbraucht und ausgerechnet die Grünen geben den Marschbefehl.