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Auch in der Pfalz kümmern sich Menschen um die Themen Rente, Vermögensaufbau und Altersvorsorge.
Das private Geldvermögen der Deutschen ist im Jahr 2020 auf 7,1 Billionen Euro angewachsen, wie eine Studie der DZ Bank ermittelt hat. Damit stieg die Sparquote der Haushalte innerhalb eines Jahres von elf auf 16 Prozent. Was auch die Menschen in der Pfalz beschäftigt, ist dabei vor allem die finanzielle Absicherung für das Alter. Denn diese ist aufgrund des demografischen Wandels in allen Städten und Kreisen der Region ins Wanken geraten. Wie sorgen die Pfälzer für das Alter vor und wie sichern sie sich finanziell ab?
Investitionen werden notwendiger
Nach wie vor lagern die Deutschen ihr Geld gerne sicher: Bargeld, Einlagen und ähnliche Geldwerte stellen mit 40,7 Prozent immer noch den größten Teil des Privatvermögens der Bundesbürger. Dieses steigt laut einer Studie von statista auch jährlich an. Immer klarer wird aber: Wer im Alter vermögend dastehen möchte, muss in den meisten Fällen zusätzlich zur Einzahlung in die gesetzliche Rente und zum Riestern privaten Vermögensaufbau betreiben.
Der Grund dafür ist simpel. Dank immer geringeren Zinsen auf der Bank – wohlhabenden Bürgern drohen inzwischen sogar bereits Strafzinsen bei vielen Instituten – schmälert sich der Wert des eigenen Vermögens jedes Jahr aufgrund der Inflation um etwa zwei Prozent. Das bedeutet konkret, dass der Wert des Euro sich etwa alle 35 Jahre halbiert. Wer heute also 30 Jahre alt ist und 100.000 Euro Vermögen besitzt, wird sich zum Renteneintritt mit Preisen konfrontiert sehen, die doppelt so hoch sind wie die heutigen. Die Kaufkraft des Vermögens hat sich halbiert. Immer mehr Pfälzer besitzen daher inzwischen Investmentfonds, ETFs oder Einzelaktien von Unternehmen. Auch in Landau, Bad Dürkheim oder der Südwestpfalz sind diese Umschwünge klar zu spüren. Am Gesamtvermögen der deutschen Einwohner machen Investmentfonds inzwischen 11,6 Prozent aus. Aktien liegen mit 7,4 Prozent nur knapp dahinter.
Geldanlage immer populärer
In den vergangenen Jahren sind zudem komplexere Methoden der Geldanlage beliebter geworden. So etwa der CFD-Handel, also der Handel mit Differenzkontrakten. Dieser bietet Anlegern die Möglichkeit, auf Kursschwankungen an den Märkten zu spekulieren, ohne dabei den zugrunde liegenden Vermögenswert physisch besitzen zu müssen. Dadurch werden Techniken wie das Short Trading möglich, bei dem Anleger Gewinne bei fallenden Kursen erwirtschaften können – eine wichtige Absicherung für das eigene Portfolio. Auch der Handel mit Hebel, der deutlich höhere Gewinne möglich macht, kann dank CFD-Handel betrieben werden.
Die in der Region ansässigen Geldinstitute stellen sich auf diese Veränderungen erfolgreich ein. Die Volksbanken in Rheinland-Pfalz etwa bringen den Kunden die Wichtigkeit der Materie Vermögensaufbau bereits seit mehreren Jahren aktiv näher und stellen Kunden sogar Sicherheitsnetze wie einen persönlichen Notfallplanordner zur Verfügung, damit diese im Fall der Fälle wissen, wie die Verwaltung des eigenen Vermögens möglichst gut gelingt. Allerdings besteht in der Pfalz durchaus noch Nachholbedarf, was das Thema privates Investment betrifft: So lag die Aktionärsquote Mitte 2020 in der Region Saarland/Rheinland-Pfalz mit 11,6 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

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Fazit
Die Pfälzer interessieren sich verstärkt für die Themen Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Investment. Inzwischen setzt sich auch in der Region die Überzeugung durch, dass alleine das Vertrauen auf staatliche Vorsorge nicht ausreicht. Daher steigt sowohl die Aktionärsquote, als auch die Nachfrage nach Trading-Instrumenten wie CFDs, ETFs oder Fonds. Auch die Geldinstitute haben auf diese Nachfrage reagiert und bieten verstärkt Informationen zum Thema Vermögensaufbau an.

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