Dienstag, 19. Februar 2019

CDU überholt SPD in Rheinland-Pfalz

11. Februar 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional, Politik Rheinland-Pfalz, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis, Südwestpfalz und Westpfalz

59 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind zufrieden mit Malu Dreyer.
Foto: Pfalz-Express

Wenn in Rheinland-Pfalz der Landtag jetzt neu gewählt würden, würde die SPD laut einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa von der CDU als stärkste Kraft abgelöst.

Laut „Trendbarometer“ im Auftrag von RTL und n-tv würden die Sozialdemokraten in Rheinland-Pfalz zehn Prozentpunkte verlieren. Zwar würde auch die CDU verlieren, aber gemessen an der SPD nur minimal. In Niedersachsen ist übrigend die Situation ähnlich.

An den sozialdemokratischen Regierungschefs liegen die starken Verluste aber offenbar nicht: 59 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind zufrieden mit der Arbeit von Malu Dreyer.

Die Arbeit der Landesregierung wird insgesamt etwas weniger gut benotet – 46 Prozent der Rheinland-Pfälzer mit dem Dreierbündnis aus SPD, Grünen und FDP. Die Sympathiewerte für die Sozialdemokraten sind höher als für ihre Koalitionäre: 46 Prozent der Befragten sind zufrieden mit der SPD, aber nur 37 Prozent mit den Grünen und 27 Prozent mit der FDP.

Eine Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hätte laut Forsa jetzt folgendes Ergebnis: SPD 26 Prozent (Landtagswahl 2016: 36,2 Prozent), CDU 31 Prozent (31,8 Prozent), Grüne 14 Prozent (5,3 Prozent), FDP acht Prozent (6,2 Prozent), Linke fünf Prozent (2,8 Prozent), AfD zehn Prozent (12,6 Prozent), Sonstige sechs Prozent (5,1 Prozent).

„Die SPD muss in den beiden letzten von ihr regierten Flächenländern im Gebiet der alten Bundesrepublik starke Verluste hinnehmen, obwohl die Bürger weder in Rheinland-Pfalz noch in Niedersachsen unzufrieden sind mit der Leistung ihrer Regierungschefs“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL. „Die Sozialdemokraten in den Ländern werden bestraft für das schlechte Erscheinungsbild ihrer Bundes-Partei. Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles wird ebenso wie ihre Partei von den Deutschen nur mit `knapp ausreichend` bewertet.“

Dieses schlechte Ansehen ziehe auch die Landesparteien nach unten, so Güllner weiter. Für die Umfrage wurden vom 1. bis zum 8. Februar 1.010 Wahlberechtigte in Niedersachsen und 1.005 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz befragt. (dts Nachrichtenagentur/red)

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