Berlin – Vor dem Hintergrund des tödlichen Ebola-Ausbruchs im westafrikanischen Guinea hält Deutschland offenbar ausreichend Behandlungsmöglichkeiten für den Fall bereit, dass ein erkrankter Patient einreist.
Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, sind über Großstädte im Bundesgebiet neun „Sonderisolierstationen“ verteilt. Es handelt sich dabei um Klinikabteilungen, die durch eigens geschultes Personal binnen einer Stunde in Quarantänestationen verwandelt werden können. Auch spezielle Transportfahrzeuge stehen bereit.
Gebraucht werden diese Kapazitäten offenbar sehr selten. Der Infektionsmediziner an der Berliner Charité, Norbert Suttorp, registriert „vier bis fünf Anfragen pro Jahr“, etwa von Flughäfen und Kliniken. 90 Prozent der Anfragen stellten sich aber „als Fehlalarm heraus“, sagte Suttorp.
Der Infektionsmediziner ist im Notfall für die bis zu 20 Betten große Isolierstation verantwortlich. (dts Nachrichtenagentur)

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