
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin- Der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Vorbereitung der Bundesregierung auf die Flüchtlingsströme 2015 zu Beginn der CDU-„Werkstattgespräche“ zur Flüchtlingskrise als unzureichend kritisiert.
„Im Nachhinein wird man sagen, die Vorbereitung war insgesamt nicht gut genug“, sagte der CDU-Politiker am Montag in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Alle – auch die Medien und die Politik – hätten sich von Stimmungen leiten lassen.
„Die Stimmung im September als die Menschen an den Bahnhöfen gestanden und geklatscht haben, da waren alle Flüchtlinge Heilige. Nach der Silvesternacht waren alle Flüchtlinge Vergewaltiger.“
Insgesamt, so der ehemalige Innenminister weiter, hätten sich „alle zu sehr mitreißen lassen“. Die Flüchtlingskrise sei aber kein Trauma der CDU, die „Werkstattgespräche“ seien gut und nützen der neuen Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer.
„Sie ist freier als die bisherige Parteivorsitzende Angela Merkel, die im Zentrum der Entscheidung war.“ De Maizière verteidigte die Entscheidung Merkels, denn in der damaligen Stimmung hätte Deutschland harte Bilder gegen Flüchtlinge, beispielsweise Wasserwerfer gegen Flüchtlinge, nicht ausgehalten.
„Es wäre gut gewesen früher ein Türkei-Abkommen zustande zu bringen“, so de Maizière. Auch wären Transitzentren und mehr Stellen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wichtig gewesen. (dts Nachrichtenagentur)

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Reuters berichtet am 01.07.2015 folgendes:
Short of cash, U.N. cuts Syria refugees‘ rations again
„The World Food Programme, running short of cash, will halve the value of food vouchers given to Syrian refugees in Lebanon this month and may cut all help for 440,000 Syrians in Jordan next month, the U.N. agency said on Wednesday.“
„WFP said Syrian refugees in Lebanon would now get $13.50 to spend on food in the month of July.“
Die UN hat damit Mitte 2015 den Wert der Lebensmittelgutscheine von $27 auf $13,5 HALBIERT. Ende August setzte das BAMF dann einseitig das Dublin-System aus.
Und in Deutschland sind von heute auf morgen dutzende Milliarden EURO für Migranten verfügbar!
Kosten locker 1000 EUR pro Person pro Monat
Merke: Mit Speck fängt man Mäuse!