
Foto: Karolina Grabowska /Pixabay
Wer kennt sie nicht: Sperrige Kommoden und Sideboards aus den Haushalten von Eltern oder Großeltern?
Aus verschiedenen, oft dunklen Hölzern gefertigt, mit ruckeligen Schubladen, Türen mit Glasfenstern oder massiv – heute findet man sie auf Flohmärkten oder in den Vorratsräumen der Keller, wo gerne Eingemachtes gelagert wird oder Dinge verstaut werden, von denen man sonst nicht weiß, wohin damit.
Der Zeitgeist hat sich gewandelt, heute setzt man beim Einkauf auf maßgeschneiderte, flexible Möbel, leicht zusammenbaubarund genau auf die Bedürfnisse des Käufers zugeschnitten.
Die do-it-yourself Entwicklung erwies sich zwar als preiswerte und leicht zu transportierende Alternative, zu Hause stellte jedoch die unübersichtliche Anzahl an Schrauben, Dübeln und Plättchen mit dem Allzweckgerät in Form eines beiliegenden kleinen Sechskantschlüssels den Verbraucher vor viele Stunden verzweifelten Zusammenbaus, bis er sich endlich am fertigen Möbelstück erfreuen konnte.
Auch hier ist die Entwicklung vorangeschritten und dank Firmen wie zum Beispiel Tylko kann man seine eigenen Möbel online konfigurieren, wobei der Fantasie und deren Umsetzung keine Grenzen gesetzt sind.
Schrank, Kommode oder Sideboard?
Der Schrank ist von allen Möbelstücken das größte und findet vor allem im Schlafzimmer, in Gästezimmern oder im Wohnzimmer Verwendung.
Kleiner als ein Schrank ist eine Kommode, die über Schubladen verfügt und in Höhe und Breite variiert, es gibt jedoch auch die Möglichkeit, sie mit Fächern und Türen auszustatten. Wer über wenig Stellplatz verfügt, für den eignen sich Kommoden, da eher schmal geschnitten, besonders. Ihr Einsatzbereich ist unbegrenzt: Schlaf-und Wohnzimmer, Flur, Ess- oder Kinderzimmer.
Eine weitere Alternative ist ein Sideboard. Sideboards gehören auch zur Familie der Kommoden, jedoch sind sie niedriger und deutlich breiter. Neben den klassischen Sideboards gibt es noch sogenannte High- und Lowboards, letztere werden meist für die Platzierung von Fernsehgeräten, Spielekonsolen, Receivern und Zubehör verwendet, haben an den Rückwänden Kabelaussparungen und passen aufgrund ihrer geringen Höhe auch in Räume mit Dachschrägen. Sie sind auch unter der Bezeichnung TV-Boards oder Mediaboards bekannt.
Sideboards sind hochwertige Designklassiker und ersetzen heutzutage oft die Schrankwand früherer Zeiten. Neben ihrem ansprechenden Design bieten sie die Möglichkeit, unauffällig die unterschiedlichsten Dinge blicksicher zu verstauen, sei es Geschirr, Arbeitsmaterialien, Textilien, technisches Zubehör etc. Beim Design hat man die Auswahl zwischen Hochglanz, Holz oder farbigen Elementen. So ähnelt kein Sideboard dem anderen und es gibt natürlich auch erhebliche Unterschiede zu einer Kommode oder gar einer Anrichte.
Maßgeschneidert, flexibel, unbegrenzte Möglichkeiten
Will man sein neues Möbelstück nicht mit begrenzter Auswahl im Möbelhaus kaufen, findet hier ein besonderes Konzept. Gegründet wurde Tylko 2012 von Benjamin Kuna, Hanna_Kokczyńska, Jacek Majewski und Mikołaj_Molenda. Hauptsitz ist in Warschau. Hergestellt werden die Möbel von externen Produzenten in Polen und Finnland, wo auch das Holz herkommt.
Farben und Materialien
Egal, ob es ein Regal, ein Sideboard oder eine Kommode sein soll, es steht eine attraktive Farbpalette zur Auswahl: Weiß, Schwarz, Dunkelblau, Grau, Rot, Rosa, Gelb, Sand, Terrakotta und Mattschwarz. Für Liebhaber von Möbeln, die wie Massivholz aussehen, stehen Echtholzfurniere in Eiche und Esche zur Auswahl, die ein Stück Natur ins Zuhause bringen.
Einfacher Zusammenbau
Der Zusammenbau eines Möbelstücks ist denkbar einfach. Tylko verwendet ein einzigartiges Klicksystem, das den Zusammenbau mühelos macht. Geliefert wird in nummerierten Kartons mit einer persönlichen Anleitung. Dabei wird sogar jedes Teil beschriftet und gekennzeichnet, sodass der Zusammenbau ohne Stress und mit Spaß vonstatten geht.
Herausforderungen der kommenden Jahre
Die herausfordernden letzten Jahre mit Pandemie und Inflation brachten Veränderungen mit sich, die die künftigen Trends auf dem Markt für zahlreiche Branchen prägen werden. Dies gilt insbesondere für die Möbelbranche sowohl in Bezug auf Stil und Inhalt als auch auf die Art und Weise, wie Möbel an die Verbraucher vermarktet werden.
2023 wird zumindest für die Möbelbranche interessant. Die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher haben sich im letzten Jahr drastisch verändert, und obwohl sie natürlich immer Möbel brauchen werden, haben die Rechnungen für Benzin und Lebensmittel weltweit Vorrang. Marken müssen dem Nachfragerückgang standhalten und sicherstellen, dass sie nach dem Ende der Rezession in den Köpfen ihrer Kunden bleiben.
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