
Symbolbild: Sabine van Erp / Pixabay
Laut eines Referentenentwurfs des Gesundheitsministeriums soll ab 1. Januar 2024 das Pflegegeld um 5 Prozent erhöht werden.
Hierfür sollen ab Juli 2023 die Beitragssätze für kinderlose Arbeitnehmer um 0,425 Prozent und für Arbeitnehmer mit Kindern um 0,175 Prozent steigen.
Der CDA-Regionalkreisverband Südpfalz kritisiert das: Eine Erhöhung des Pflegegeldes um 5 Prozent bei einer Inflationsrate von 8,7 Prozent sei viel zu gering.“ Außerdem solle die Erhöhung dann auch schon im Juli 2023 gültig sein.
Eine Finanzierung ausschließlich über die Beitragszahlungen sei bei der momentanen demographischen Entwicklung nicht mehr haltbar. „Wir brauchen einen Anteil der von der Allgemeinheit (Steuermittel) getragen wird, da alles andere sozial ungerecht ist“, so Ursula Kutschmann, stellvertretende Regionalverbandsvorsitzende der CDA Südpfalz und Sprecherin des Arbeitskreis Pflege. Der Staat solle zudem eine Förderung der privaten Vorsorge für den Pflegefall anbieten.
Info: Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos im Internet auf www.cda-bund.de.
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