Mittwoch, 20. November 2019

Bürgerbeteiligung 2.0: Verbandsgemeinde Offenbach startet Beteiligung im Internet

25. September 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Online sein ist in: Computerraum im Offenbacher Mehrgenerationenhaus.
Foto: Ahme

Offenbach. In der Verbandsgemeinde Offenbach ist Kinder-, Jugendlichen-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung schon seit 2006 ein Thema.

Mit der Offenbacher Zukunftsinitiative (OZi) in der Ortsgemeinde Offenbach und mit vielen projektbezogenen Beteiligungen in allen vier Ortsgemeinden wurden sehr gute Erfahrungen gemacht – nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, auch bei den Erwachsenen.

Die Verbandsgemeinde nutzt nun zwei Online-Plattformen, um die Beteiligung einfacher zu machen und vor allem um sie kontinuierlich fortführen zu können. Durch die Nutzung des Internets wird die Beteiligung zeit- und ortsunabhängig. Man muss nicht mehr zu einem bestimmten Termin zu einem Treffen kommen, sondern kann jederzeit seine Ideen und Vorschläge einstellen, mitdiskutieren und die Vorschläge anderer bewerten.

Für alle Einwohner gibt es die Plattform auf  OffeneKommune.de. Diese findet man über die Verbandsgemeinde-Homepage oder direkt unter offenbach-queich.offenekommune.de
Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es eine extra Plattform, damit sie dort zunächst „ungestört“ ihre Ideen entwickeln können. Diese findet man über die Jugendbüroseite (www.Jugendbuero-VGO.de) oder direkt unter vgo.ypart.eu.

„Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung“ ist eine Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Verbandsgemeinde Offenbach konnte mit ihrer langjährigen Beteiligungspraxis und ihrem Konzept für die Online-Beteiligung überzeugen und wurde eine von bundesweit 6 Modellkommunen.

Bürgermeister Axel Wassyl hofft, dass diese neue Kommunikations- und Beteiligungsform rege genutzt wird, da „bessere und mehr Kommunikationswege das Miteinander stärken und das Gemeinwesen weiter entwickeln.“ (red)

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