Mittwoch, 01. Dezember 2021

Bremens Regierungschef weist Kritik an zusätzlichem Feiertag zurück: „Reformationstag führte in die gesellschaftliche Moderne“

3. Februar 2018 | Kategorie: Politik
Martin Luther (Standbild vor der Landauer Stiftskirche). Foto: Pfalz-Express/Ahme

Martin Luther (Standbild vor der Landauer Stiftskirche).
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Bremen – Der Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats, Carsten Sieling (SPD), hat die Kritik der Wirtschaft an einem zusätzlichen Feiertag zurückgewiesen.

Das berichtet die „Bild“. „Die Erklärung, mehr Feiertage würde zu einer wirtschaftlichen Belastung führen, teile ich nicht“, sagte Sieling der Zeitung.

Bayern habe in den letzten Jahren eine stärkere Entwicklung gemacht, als mancher Ort in Norddeutschland, und das bei 13 Feiertagen.

„Die Menschen in Bremen und in den norddeutschen Bundesländern arbeiten genauso hart wie die Menschen in Bayern, deshalb haben sie den zusätzlichen Feiertag auch verdient.“

Sieling fügte hinzu, der Reformationstag sei eine gute Wahl, da dieser in erster Linie ein gesellschaftlicher Feiertag sei. „Natürlich ist die Kritik der jüdischen Gemeinde an Luther berechtigt, aber der Reformationstag ist ja kein Luther-Feiertag, sondern er drückt vor allem den gesellschaftlichen Aufbruch vor 500 Jahren aus, und damit ist er ein Tag, der die Gesellschaft in die Moderne geführt hat.“

Er kündigte an, gemeinsam mit den Regierungschefs der anderen Nordbundesländer bis zur Sommerpause eine Entscheidung treffen zu wollen. Außerdem hält Sieling den Einfluss von Juso-Chef Kevin Kühnert auf die Einheit der Partei für positiv.

„Dass die Koalitionsskeptiker mit ihm ein Gesicht haben, trägt dazu bei, die Partei zusammenzuhalten. Und dass dadurch für die SPD neue Mitglieder gewonnen werden, ist ein gutes Zeichen für unsere Partei“, so Sieling.

„Die neuen Mitglieder müssen aber bleiben. Das ist auch eine Verantwortung, die Kühnert jetzt trägt.“ Kühnert sei aber „kein Spalter“, so Sieling weiter. Der Juso-Chef hatte auf dem SPD-Sonderparteitag in Bonn gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union geworben. (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Bremens Regierungschef weist Kritik an zusätzlichem Feiertag zurück: „Reformationstag führte in die gesellschaftliche Moderne“"

  1. qanon sagt:

    Regierungschef von Bremen /Bremerhaven….

    Zitat aus dem Weser Kurier
    Der massenhafte Sozialbetrug in Bremerhaven in den Jahren 2013 bis 2016 (…) und durch die Untätigkeit der örtlichen Sozialverwaltung begünstigt. Zu diesem Befund kommt der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) der Bremischen Bürgerschaft, der am Mittwoch seinen Abschlussbericht vorgelegt hat.

    Hinzufügung des Einsenders>: etwa 1.000 (…) hatten es sich in den sozialen Hängematten von Bremerhaven/Bremen bequem gemacht. Schaden bisher 6.400.000 Euro

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