Montag 15.Juni 2026

Brand- und Katastrophenschutz im Kreis Germersheim: Alarmierung und Verlegung geprobt

29. September 2025 | Kategorie: Kreis Germersheim

Foto: BKI Christian Betzel

Kreis Germersheim – Am Samstag, 27. September 2025, rückten Katastrophenschutzeinheiten aus ganz Rheinland-Pfalz gemeinsam aus, um bei einem landesweiten Übungstag Alarmierungs- und Kommunikationswege und die Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg zu testen.

Für den Leitstellenbereich Landau wurde eine großflächige Schadenslage simuliert, bei der überörtliche Hilfe angefordert wurde. Die Einheiten des Landkreises Germersheim – darunter Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Rülzheim, Kandel, Lingenfeld sowie den Städten Germersheim und Wörth – rückten über festgelegte Routen in ein fiktives Zielgebiet ein. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christian Betzel begleitete die Abläufe und beobachtete die Übung direkt vor Ort.

Parallel dazu lief ein landesweiter Kommunikationstest, bei dem das Lagezentrum des Landkreises Germersheim und die Feuerwehreinsatzzentralen ihre Abläufe überprüften. Nach der Alarmierung am Morgen sammelten sich die Einheiten zunächst in einem Bereitstellungsraum in Pirmasens, bevor sie in das angenommene Zielgebiet (den Parkplatz der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in Landau) verlegt wurden. Nach der Registrierung der Kräfte schloss sich eine gemeinsame Nachbesprechung an, bevor die Einsatzkräfte zu ihren Standorten zurückkehrten.

Foto: BKI Christian Betzel

Christian Betzel lobte die Abläufe: „Die Übung hat gezeigt, dass die Einsatzkräfte im Landkreis Germersheim hervorragend aufgestellt sind und die Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg reibungslos funktioniert. Gerade bei großflächigen Schadenslagen ist es entscheidend, dass Alarmierung, Kommunikation und Organisation zuverlässig ineinandergreifen.“

Landrat Martin Brandl: „Mit der Teilnahme am Landesübungstag hat der Landkreis Germersheim einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der überörtlichen Einsatzbereitschaft geleistet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun genutzt, um Strukturen und Abläufe im Brand- und Katastrophenschutz weiter zu optimieren.“

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