Sonntag 17.Mai 2026

Baum-Challenge: Esche am Germersheimer Schwanenweiher erinnert an Karl-Otto Bergmaier

20. Februar 2026 | Kategorie: Kreis Germersheim

V.li.: Udo Rauber, Rudi Hoffmann, Heinz Sachs vom PIT Reisebüro, Marita Sachs, Bürgermeister Marcus Schaile, Joachim Reinhardt und Agenda-Beauftragte Stephanie Mohr.
Foto: PWeng /Stadt Germersheim

Germersheim – Mit Spaten und Sand packten Bürgermeister Marcus Schaile und die Mitglieder der Lokalen Agenda selbst mit an, als am vergangenen Montag am Schwanenweiher eine Esche eingepflanzt wurde.

Die Lokale Agenda, ein ehrenamtlicher Zusammenschluss von Bürgern, der nachhaltige Projekte in Germersheim initiiert und umsetzt, hatte zuvor an der Baum-Challenge des Vereins Interkultur teilgenommen und die Aktion vorbereitet.

„Als die Lokale Agenda Ende letzten Jahres vom Verein Interkultur im Rahmen einer Baum-Challenge nominiert wurde, waren sich die ehrenamtlichen Mitglieder einig, dass sie sich dieser Herausforderung stellen möchten. Schnell waren Baumsorte und Standort festgelegt, auch in wessen Gedenken der Baum gepflanzt werden sollte“, erzählt Agenda-Beauftragte Stephanie Mohr.

Die Esche, die Agenda-Mitglied Heinz Sachs vom PIT Reisebüro gespendet hatte, wurde gegenüber der „Wiese für Insekten“, in der Nähe des Springbrunnens, gepflanzt. Bürgermeister Schaile lobte den Einsatz der Ehrenamtlichen: „Ich freue mich, dass die Lokale Agenda an dieser Baum-Challenge erfolgreich teilgenommen hat. Auch bedanke ich mich herzlich beim PIT Reisebüro für die großzügige Baumspende. Der Standort ist wirklich sehr gut gewählt und fügt sich optimal in das Landschaftsbild ein.“

Gedenken an Karl-Otto Bergmaier

In den kommenden Wochen wird die Lokale Agenda noch ein kleines Hinweisschild oder eine Plakette anbringen. Der Baum soll an das verstorbene Agenda-Mitglied Karl-Otto Bergmaier erinnern, der über viele Jahre die gegenüberliegende Blühwiese – eine von der Agenda initiierte Insektenwiese – pflegte. Was ihm fehlte, war sein Lieblingsbaum, die Esche. 2026 ging sein Wunsch schließlich in Erfüllung. Die Mitglieder der Lokalen Agenda sind sich sicher: „Darüber hätte sich Karl-Otto bestimmt riesig gefreut.

 

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