
Bärbel Bas (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die ehemalige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas schließt eine Kandidatur für das Amt der SPD-Parteivorsitzenden nicht aus.
Auf die Frage, ob sie nach ihrer Zeit als Bundestagspräsidentin nun Lust auf ein Ministerium, den Fraktions- oder den Parteivorsitz habe, antwortete sie den Sendern RTL und ntv: „Das werde ich hier nicht verraten. Aber ich werde sicherlich in den nächsten Tagen die Entscheidung für mich ganz persönlich treffen.“
Diese Entscheidung werde sie dann denen mitteilen, die es dann auch wissen müssen, so Bas weiter. „Also insofern ist das bei mir offen. Ich war jetzt erst mal froh, bei den Verhandlungen überhaupt dabei sein zu können und alles andere wird man danach sehen“, so die SPD-Politikerin.
Während Anke Rehlinger und Manuela Schwesig bereits erklärt haben, dass sie für das Amt der SPD-Parteivorsitzenden nicht zur Verfügung stehen, hat Bas die Entscheidung noch nicht getroffen. „Nein, ich denke wirklich für mich persönlich nach, was jetzt meine Optionen für die Zukunft sind. Das ist noch nicht abgeschlossen.“
Sie könne auch damit leben, als einfache Abgeordnete im Parlament ihre Arbeit für ihre Heimatstadt Duisburg zu machen. „Und auch das ist ein großes Privileg, als Bundestagsabgeordneter arbeiten zu können“, so Bas. (dts Nachrichtenagentur)
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