
Malu Dreyer.
Foto: Pfalz-Express
Berlin – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich offen gezeigt für eine erneute Kandidatur als stellvertretende SPD-Vorsitzende.
„Ich werde auf jeden Fall meiner Partei weiter dienen“, sagte Dreyer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Sie ist seit 2017 eine von sechs stellvertretenden SPD-Vorsitzenden. Deren Zahl soll künftig auf drei reduziert werden. Wer was wird, soll nach dem Ergebnis der Stichwahl um den SPD-Vorsitz zwischen den Bewerberduos Olaf Scholz/Klara Geywitz und Norbert Walter-Borjans/Saskia Esken entschieden werden.
„Wir werden im Parteivorstand nach der Wahl der neuen Vorsitzenden einen Vorschlag für die neuen Stellvertreter machen. Dem will ich nicht vorgreifen. Ganz sicher ist, dass ich mich weiterhin sehr stark einbringen werde“, so die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin weiter. Sie führt derzeit kommissarisch die SPD.
Juso-Chef Kevin Kühnert kandidiert erstmals für den Vorstand und möchte zum SPD-Vize aufsteigen. Dafür im Gespräch seien auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und die ehemalige Bundesjustizministerin Katarina Barley, die mittlerweile Vizepräsidentin des Europa-Parlaments ist, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf eigene Informationen.
Kühnert und Giffey, das wäre zwei Mal Berlin und würde gegen den üblichen Länderproporz verstoßen. Aus der SPD heißt es, die künftige Führung könne es sich nicht leisten, auf diese beiden Talente zu verzichten.
Formal zu einem Problem für Kühnert könnte die Frauenquote werden. Sollte Lars Klingbeil SPD-Generalsekretär, Udo Bullmann Europa-Beauftragter und Dietmar Nietan Schatzmeister bleiben, könnte es einen Männerüberschuss in der verkleinerten Führungsriege geben. Sie soll zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern besetzt sein.
Auf dem Parteitag Anfang Dezember in Berlin stimmt die SPD nicht nur über die künftige Doppelspitze und den Verbleib in der Großen Koalition ab, sondern auch über eine Parteireform, um die Zahl der Delegierten auf Parteitagen von 600 auf 450 und den Vorstand von 45 auf 35 Mitglieder zu verkleinern. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Mainz/Berlin – Angesichts der wachsenden Zahl nach Deutschland einreisender Flüchtlinge hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) Kritik an der Bundesregierung geäußert ...
Berlin – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) unterstützt den Vorstoß von SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz Korrekturen an der Agenda 2010 vorzunehmen. Dreyer ...
Mainz – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf dafür kritisiert, die Entscheidung zur Aufnahme Tausender unregistrierter ...
Mainz – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat Bund und Länder zur Beibehaltung gemeinsamer Corona-Regeln aufgerufen. „Wenn die bundesweit getroffene Regelung ...
Mainz – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) unterstützt die Forderung von ZDF-Intendant Thomas Bellut nach höheren Rundfunkbeiträgen. Trotz aller Sparbemühungen der ...
Mainz – Im Zusammenhang mit den sexuellen Übergriffen auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof hat die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer eine härtere Bestrafung ...
Berlin/Mainz – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer dringt auf Nachbesserungen beim neuen Infektionsschutzgesetz. Es gebe „Fragen bezüglich der Rechtsfolgen und auch der ...
Berlin – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat auf dem SPD-Parteitag das beste Ergebnis bei der Wahl der stellvertretenden Parteivorsitzenden erhalten. Dreyer ...
Berlin – Eine Woche vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz hat die rheinland-pfälzische Länderchefin Malu Dreyer erneut die Wichtigkeit einer Schlichtung im Streit um ...













