Berlin – Nach den massiven Auswirkungen des Orkans „Friederike“ verteidigt die Deutsche Bahn die Einstellung des Fernverkehrs wegen des Unwetters.
„Die Entscheidung, die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter über alles zu stellen, war richtig“, sagte Berthold Huber, DB-Vorstand Personenverkehr, der „Bild am Sonntag“.
„In weiten Teilen Deutschlands waren weder Flug-, Auto- noch Bahnverkehr möglich. Ich danke auch unseren Kunden für ihr Verständnis und ihre Geduld trotz massiver Verspätungen und Zugausfälle.“
Der Fahrgastverband Pro Bahn hat den sturmbedingten bundesweiten Stopp des Fernverkehrs als „übertrieben“ kritisiert.
Die Bahn hatte rund 200 Züge von Donnerstagnachmittag bis Freitag nicht mehr fahren lassen. Am Samstag Nachmittag ging die Bahn im Fernverkehr wieder in den Regelbetrieb über, so ein Bahn-Sprecher. (dts Nachrichtenagentur)

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Sehr geehrte Fahrgastverband „Pro Bahn“, im Großen und Ganzen macht ihr eigentlich eine gute Arbeit. Ihr kritisiert an den richtigen Stellen und schlagt Verbesserungen vor die dann (hoffentlich) auch irgendwann mal umgesetzt werden.
Aber einen Sturm/Orkan ,was das Tief „Friederike“ nun mal wahr ,dazu zu benutzen das doch Züge fahren sollen in denen Personal und Fahrgäste sind stellt sich für mich so da als wenn Tote und Verletzte billigend in Kauf genommen werden.
Das Wetter macht nun mal was es will und der Mensch kann eben nicht alles kontrollieren. Aber dann noch zu verlangen das man sich in Todesgefahr begeben soll finde ich persönlich um es milde zu vormulieren nicht gut! Ich denke acht Tote sprechen eine deutliche Sprache.