
Foto: dts nachrichtenagentur
Berlin – Nach scharfer Kritik des Rechnungshofes an der Deutschen Bahn rechnet nun auch einer ihrer Aufseher mit dem Konzern ab.
Unions-Chefhaushälter Eckhardt Rehberg (CDU), zugleich Mitglied des Bahn-Aufsichtsrates, sagte der „Bild“, der derzeitige Bahnchef Richard Lutz stehe „vor einem Scherbenhaufen und muss wegräumen, was Mehdorn und auch Grube hinterlassen haben.“
Dies gehe „nicht im Handumdrehen“, so Rehberg weiter. Der frühere Bahnchef Hartmut Mehdorn habe damals „die Bahn kaputt gespart.“ Die Bahn kämpft derzeit unter anderem mit ihrer Pünktlichkeitsquote, die ihre Ursache in tief liegenden Problemen wie Investitionsstau und Personalmangel hat. (dts Nachrichtenagentur)

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Mehdorn und Grube haben die Bahn kaputtgespart. Das ist wohl wahr. Aber Herr Rehberg darf auch nicht vergessen, dass der Aufsichtsrat alle diese Sparmaßnahmen stets einstimmig abgesegnet hat.
Und das Milliardengrab STUTTGART 21 wird vom Aufsichtsrat auch weiterhin verteidigt, obwohl es den Bahnkunden nur Probleme und der Bahn selbst nur neue Schulden bringt.
Es ist wohl wahr, dass die Herren Mehdorn und Grube, die beide von Daimler zur Bahn kamen (!), die Bahn kaputtgespart haben. Herr Rehberg vergisst aber, dass der Aufsichtsrat alle diese Sparmaßnahmen stets mit großer Mehrheit abgesegnet hat.
Also bitte mal in den Spiegel schauen, Herr Rehberg!
Und das Milliardengrab STUTTGART 21 wird vom Aufsichtsrat immer noch getragen, obwohl inzwischen klar ist, dass ein ähnliches Fiasko droht, wie beim Berliner Flughafen – nur schlimmer!