Berlin – Die Deutsche Bahn (DB) hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro gemacht.
Im Geschäftsjahr 2015 hat die Deutsche Bahn demnach erstmals mehr als 40 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Auch die Fahrgastzahlen im Fernverkehr auf der Schiene in Deutschland konnten wieder um 2,2 Prozent gesteigert werden.
„So sehr uns diese positiven Zahlen freuen, müssen wir insgesamt selbstkritisch feststellen: Wir haben nicht das erreicht, was wir uns vorgenommen haben“, erklärte der DB-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2015 in Berlin.
„Das operative Ergebnis (EBIT) liegt mit 1,76 Milliarden Euro deutlich unter dem Vorjahreswert, nicht zuletzt beeinträchtigt durch die Streiks. Wir müssen nachhaltig besser werden“, mahnte Grube.
Die Brutto-Investitionen erhöhten sich laut der Bahn vor allem wegen zunehmender Investitionen in die Infrastruktur um 2,4 Pro zent auf 9,3 Milliarden Euro.
Die Netto-Finanzschulden des Konzerns stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,9 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro. „Angesichts der größten Investitions-Offensive in der Geschichte der DB AG nehmen wir eine Erhöhung der Netto-Verschuldung in Kauf.
An den Kapitalmärkten bleiben wir ein verlässlicher Partner, der für Stabilität und Solidität steht“, so DB-Finanzvorstand Richard Lutz. (dts Nachrichtenagentur)

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