
Donald Trump. Foto: dts Nachrichtenagentur
Washington – Der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und der renommierten Harvard-Universität spitzt sich weiter zu.
Wie das US-Heimatschutzministerium am Donnerstag mitteilte, darf Harvard künftig keine neuen internationalen Studierenden mehr aufnehmen. Bereits eingeschriebene ausländische Studierende müssten entweder die Hochschule wechseln oder riskieren, ihren legalen Aufenthaltsstatus in den USA zu verlieren. Am frühen Abend mitteleuropäischer Zeit hat dann eine Bundesrichterin den Erlass der Regierung vorerst gestoppt.
Grundlage für die Maßnahme der Regierung ist der Entzug der sogenannten SEVP-Zertifizierung (Student and Exchange Visitor Program), die für die Aufnahme internationaler Studierender notwendig ist. Die Entscheidung wurde von Heimatschutzministerin Kristi Noem mit Sicherheitsbedenken begründet.
Nach Angaben des Ministeriums habe die Universitätsleitung es versäumt, ein sicheres Lernumfeld zu gewährleisten. Man wirft Harvard vor, antiamerikanische und pro-terroristische Gruppen auf dem Campus geduldet zu haben, die unter anderem jüdische Studierende belästigt oder angegriffen hätten. Viele der angeblich beteiligten Personen sollen laut Ministerium internationale Studierende gewesen sein.
„Die Regierung wird Harvard für die Förderung von Gewalt, Antisemitismus und die Zusammenarbeit mit der Kommunistischen Partei Chinas zur Verantwortung ziehen“, erklärte Noem. Sie betonte, dass es sich bei der Zulassung internationaler Studierender nicht um ein Recht, sondern um ein Privileg handle, insbesondere mit Blick auf die finanziellen Vorteile, die Universitäten daraus ziehen. (dts Nachrichtenagentur / red)
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