
Blick auf die seit Jahren nicht beseitigte Engstelle der Bundesstraße 10 bei Hinterweidenthal, zugleich Unfallschwerpunkt. Mittlerweile ist die Verkehrsführung etwas verändert.
Foto: A. Wilde
Hauenstein (Südwestpfalz) / Mainz. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) verzichtet bezüglich des Ausbaus der Bundesstraße 10 im Bereich Hinterweidenthal-Hauenstein auf den bislang vorgesehenen Vor-Ort-Termin.
Dies ergibt sich aus einer Mitteilung des Landtagsabgeordneten Christof Reichert (CDU) vom 18. Januar, der diesbezüglich insistiert hatte. „Es war gut, weiter Druck bei diesem wichtigen Thema zu machen und auch den Verkehrsminister direkt in die Verantwortung zu nehmen.
Es ist aber auch bedauerlich, dass es so lange gedauert hat, bis jemand mal ins Gesetz geschaut hat. Zurecht muss sich die Landesregierung daher Verzögerung vorwerfen lassen. Corona darf nicht Ausrede für wichtige Infrastrukturprojekte meiner Region sein“, kommentiert Christof Reichert, der in Hauenstein zuhause ist.
Für ihn sei allerdings noch immer nicht geklärt, was mit der „Vorzugsvariante“ für den Streckenabschnitt Hinterweidenthal-Hauenstein sei. Hier gelte es, weiter am Thema zu bleiben. „Ich werde so lange Druck machen, bis der Ausbau abgeschlossen ist“, kündigt der Abgeordnete an.
Christof Reichert hatte per parlamentarischer Anfrage zum Sachstand des vierspurigen Ausbaus der Bundesstraße 10 im Bereich Hinterweidenthal-Hauenstein, sowie beim Bau des LKW-Rastplatzes bei Wilgartswiesen (Verbandsgemeinde Hauenstein) von der Landesregierung Auskünfte verlangt und vom regional zuständigen LBM (Koblenz) erhalten.
Dessen nun überholter Stellungnahme zufolge soll das Projekt „LKW-Parkplatz“ wegen fehlender Möglichkeit einen Anhörungstermin vor Ort durchzuführen stocken. Es dürften sich angesichts der derzeit gültigen „Corona-Bekämpfungsverordnung“ der Landesregierung nicht so viele Menschen treffen. Christof Reichert hatte vor zwei Wochen deutliche Kritik geäußert und Minister Wissing Verzögerung vorgeworfen. (Wir berichteten.) (Werner G. Stähle)

Christof Reichert auf seinem Platz im Plenum des Landtages Rheinland-Pfalz
Foto: C. Reichert

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