
Blick von Fußgängerüberführung auf die Engstelle und gleichzeitigen Unfallschwerpunkt der Bundesstraße 10 bei Hinterweidenthal.
Foto: A. Wilde
Hinterweidenthal / Hauenstein (Verbandsgemeinde Hauenstein, Südwestpfalz). Die noch immer bestehende bekanntermaßen gefährliche und behindernde Engstelle bei Hinterweidenthal im Verlauf der Bundesstraße 10 zwischen Pirmasens und Landau wird von Andreas Wilde, Vorsitzender des SPD Gemeindeverbandes Hauenstein, sowie Bürgermeisterkandidat Thomas Kästner als gefährlich beurteilt und als „Unfallschwerpunkt“ gebrandmarkt.
Sie haben gemeinsam konkrete Vorschläge erarbeitet und vergangene Woche an den verantwortlichen Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern gesandt.
„Ich war selbst als Helfer am 4. August (2020) beim Unfall mit drei LKW am Unfallort und habe mir anschließend ein Bild von der Straße gemacht und festgestellt, dass dieser Bauabschnitt sehr gefährlich und zu eng verbaut ist“, schildert Andreas Wilde, THW-Helfer und Drohnenführer beim Technischen Hilfswerk Ortsverband Hauenstein die Situation.
„Hier besteht, solange die Baustelle so bleibt, ein erhöhtes Unfallrisiko, bedingt durch die Enge und die Verkehrsführung in diesem Bereich.“ Mit geringem Aufwand könne dieser Unfallschwerpunkt sicherer gemacht werden, sind sich die Beiden nach ihrer Ortsbesichtigung sicher und betonen, es sei Eile geboten, denn die Brückenbauarbeiten an der Bahnlinie würden noch einige Monate, eventuell Jahre, in Anspruch nehmen.
„Da hier täglich tausende von PKW und LKW durchfahren“ sehen sich die beiden als Kommunalpolitiker gefordert. „Wir haben konkrete Vorschläge, die wir letzte Woche direkt an das LBM Kaiserslautern, Herrn Lutz, geschickt haben, um diesen Gefahrenpunkt sicherer zu machen.“ Es gäbe vier Punkte, die umgesetzt werden müssten.
Sie listen auf: Die Einfädelspur von Hinterweidenthal aus dem Kreisel kommend, müsse verlängert werden. Die Verschwenkung des Fahrzeugverkehrs der Bundesstraße von der Walmersbach kommend, müsse sanfter und länger gezogen in Richtung Hauenstein abgeleitet werden.
Der Standstreifen aus Richtung Hauenstein auf der rechten Seite müsse gelb neu eingezeichnet und der Fahrstreifen mit genutzt werden. Dadurch werde die gesamte Fläche in beide Fahrtrichtung breiter. Anschließend müsse zwingend eine stabile Fahrbahntrennung aus Beton ab Beginn der Baustelle bis zum Ende aufgebaut werden, um zu vermeiden, dass ein Fahrzeug in den Gegenverkehr gelangen kann. Straßenfläche sei dort vorhanden.
Außer an den LBM hätten sie diese Vorschläge allen Bundes- und Landtagsabgeordneten von SPD und CDU zugesandt sowie zum Ausdruck gebracht, „dass diese Situation der engen Verkehrsführung so nicht bleiben kann“. (Werner G. Stähle)

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