Berlin – In der Frage, wer die Kosten des deutschen Atomausstiegs trägt, hat es offenbar eine Entscheidung gegeben.
Die sogenannte Atomkommission habe sich darauf verständigt, dass die vier Energiekonzerne 23,3 Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen sollen, berichtet „Spiegel Online“ unter Berufung auf Insider.
Damit sollen unter anderem die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll finanziert werden.
Die Atomkommission besteht aus insgesamt 19 Vertretern der Regierung, der wichtigsten Parteien sowie der Umwelt- und Industrieverbände. Die im vergangenen Herbst einberufene Kommission sollte einen Plan für die Finanzierung des Atomausstiegs ausarbeiten.
Am Nachmittag will sie ihre Ergebnisse vorstellen. (dts Nachrichtenagentur)

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